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Für Schulkinder ist es wichtig praktische Erfahrungen auf dem Schulweg zu sammeln. Kinder erleben ihren Alltag zu Fuß, mit dem Rad oder Roller ganz anders als durch das Autofenster.

Eltern, die nicht auf das Auto verzichten können, sollten ihre Kinder wenigstens den letzten Teil des Schulweges laufen lassen und eventuell vorhandene Hol-und Bringzonen (Elternhaltestellen) benutzen. Somit minimieren sich die gefährlichen Situationen vor dem Schuleingang. Initiiert durch die Schulen und das Straßenverkehrsamt wurden in Zusammenarbeit mit den Städten und der Kreispolizei bereits mehrere Elternhaltestellen eingerichtet.

Erkrath

Monheim

Neue Elternhaltestelle für Monheimer Grundschule

Verkehrssicherheitsprojekt an der Armin-Maiwald-Grundschule

Bild vergrößern: Die Kinder der Klasse mit ihren Kinogutscheinen © Kreis Mettmann
Die Kinder der Siegerklasse von der Armin-Maiwald-Grundschule freuten sich über die Kinogutscheine

KREIS METTMANN. Um gefährliche Situationen durch den Hol- und Bringverkehr vor Schulen zu reduzieren, bedarf es zweier Dinge: Zum einen müssen geeignete Stellen für die so genannten „Elternhaltestellen“ im Umfeld einer Schule gefunden werden, zum anderen müssen diese Elternhaltestellen dauerhaft im Schulleben verankern werden. Dabei unterstützt die Abteilung Verkehrssicherheit des Kreises Mettmann.

An der Armin-Maiwald-Grundschule ist dies nun gelungen. Im Februar wurde von der Stadt Monheim eine Elternhaltestelle eingerichtet. Seitdem setzt die Schule das Projekt „Wir wollen gehen! Zu Fuß statt Elterntaxi“ des Kreises Mettmann um und macht die Elternhaltestelle bei den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern bekannt. Das Ziel: Die Haltestellen dauerhaft an der Schule zu etablieren. Dazu hat die Armin-Maiwald-Grundschule verschiedene Maßnahmen ergriffen: die gezielte Ansprache bei Klassenbesuchen, Elternbriefe, der Projekt-Flyer und die Behandlung des Themas im Unterricht sind nur einige der Aktionen.

Ein Preis für die Klasse mit den meisten Aktivitätspunkten war für die Kinder ein zusätzlicher Ansporn. Aktivitätspunkte gab es täglich für alle Kinder, die entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zur Schule gekommen sind. Alle Kinder die mit dem Auto gebracht wurden, erhielten auch einen Punkt, wenn Sie an der Elternhaltestelle rausgelassen wurden. Von dort aus gingen sie zu Fuß, meistens gemeinsam mit ihren Mitschülern.

„So wurde nicht nur die Selbstständigkeit gestärkt, sondern nebenbei noch die sichere Teilnahme am Straßenverkehr eingeübt und vertieft. Die Kinder haben den Schulweg als Gruppe sehr genossen. Auch das soziale Miteinander und das Gemeinschaftsgefühl wurden durch das gemeinsame Laufen gestärkt“, berichtet Olaf Schemionneck, Konrektor Armin-Maiwald-Grundschule. „Als besondere Belohnung für ihr Engagement und die erfolgreiche Teilnahme freute sich die Siegerklasse nun auf einen gewonnenen Kinobesuch mit Popcorn und ein Getränk, gesponsert durch die Abteilung Verkehrssicherheit der Kreisverwaltung Mettmann. Nach den Sommerferien werden wir dieses Projekt weiterführen und die Kinder und Eltern weiter motivieren die Elternhaltestelle zu nutzen.“

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05.07.2024 

Ratingen

Flyer „Wir wollen gehen! Zu Fuß statt Elterntaxi“ bekommt neues Motiv

Das Straßenverkehrsamt Abteilung Verkehrssicherheit hat in Kooperation mit der Kreispolizeibehörde und der Kreisverkehrswacht im letzten Jahr einen Flyer zum Thema Schulweg und Elterntaxi mit wertvollen Informationen und Tipps herausgebracht.

In diesem Jahr bekommt dieser Flyer „Wir wollen gehen! Zu Fuß statt Elterntaxi“ ein neues (Kinder)Motiv auf dem Deckblatt.

Hierzu gab es einen Aufruf an alle Kinder der 4. Klassen in den Grundschulen des Kreises Mettmann. In einem prämierten Malwettbewerb sollten die Kinder darstellen, wie sie die tägliche Situation vor ihren Schulen erleben und wahrnehmen.

350 Bilder sind beim Straßenverkehrsamt dazu eingegangen. Der Jury ist es nicht leichtgefallen, ein einziges Siegerbild für das Deckblatt zu benennen. Daher wurde entschieden, die Bilder von weiteren zehn Kindern ebenfalls zu prämieren.

Bei den eingereichten Bildern wird deutlich, dass Kinder das morgendliche Verkehrschaos vor ihren Schulen als bedrohlich, trist und grau wahrnehmen. Bunt und farbenfroh sind dagegen die Bilder jener Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen.

Nach den Sommerferien erhalten alle Eltern der Erstklässler den neuen Flyer über ihre Grundschulen.

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