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Kreis entschärft Gefahrenstelle

Bauarbeiten am Knotenpunkt Garather Weg/Geschwister-Scholl-Straße

Kreis Mettmann/Monheim. Um das Radfahren in Monheim sicherer zu machen, gestaltet der Kreis Mettmann den Knotenpunkt Garather Weg (Kreisstraße 13)/Geschwister-Scholl-Straße um. „Dabei handelt es sich um eine Unfallhäufungsstelle, an der Radfahrerinnen und Radfahrer besonders oft beteiligt sind, weshalb der Fokus der Umplanung auf der Verlegung des Radweges liegt“, erklärt Bastian Schaube vom Amt für Hoch- und Tiefbau des Kreises. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 13. Juli 2026. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 570.000 Euro.

Derzeit wird der Radweg in zwei Richtungen abseits der Straße entlanggeführt. „Beim Abbiegen von der Geschwister-Scholl-Straße auf den Garather Weg und umgekehrt kommt es trotz zahlreicher Maßnahmen zur Unfallverhütung immer wieder zu Kollisionen zwischen Rad- und Autofahrenden“, erklärt Bastian Schaube weiter. Dabei gab es auch Schwerverletzte. Die Radverkehrsführung auf der K13 soll daher grundlegend geändert werden. „Der Radverkehr wird künftig auf der Fahrbahn geführt. Der heutige kombinierte Rad-/Gehweg wird dann als reiner Gehweg genutzt. Zusätzlich wird eine neue Querungshilfe geschaffen“, fasst Bastian Schaube zusammen.

Während der rund siebenwöchigen Bauzeit bleibt der Knotenpunkt gesperrt. Die Umleitung für Autofahrerinnen und Autofahrer führt unter anderem über die Düsseldorfer- und Berghausener Straße. Aber auch Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer müssen Umwege in Kauf nehmen und werden unter anderem über die Stauffenbergstraße geführt. Alle Umleitungen werden ausgeschildert. Die Vollsperrung endet voraussichtlich am 1. September 2026.

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