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Notfallversorgungsstelle nimmt 16 Patienten auf - bereits am Sonntagabend zurückgebaut

Wetterlage entspannt sich

Kreis Mettmann. Die Entspannung der Wetterlage in der Region hat auch für eine Entlastung der Krankenhäuser und Rettungsdienste gesorgt. Deshalb hat der Kreis Mettmann gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) die am Wochenende eingerichtete vorrübergehende Notfallversorgungsstelle am späten Sonntagabend schon wieder zurückbauen können. „Die ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer haben einen phantastischen Job geleistet. Ihr schnelles Agieren und die reibungslose Einrichtung der Versorgungsstelle haben gezeigt, wie vorbildlich die Zusammenarbeit funktioniert“, sagt Landrätin Dr. Bettina Warnecke. „Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken.“

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte sich die Lage in den Krankenhäusern aufgrund des hohen Einsatzaufkommens durch die Wärmebelastung so zugespitzt, dass der Kreis Mettmann mit Hilfe des DRK im Rahmen des Katastrophenschutzes in Erkrath eine vorübergehende Notfallversorgungsstelle für Hitzepatienten eingerichtet hat. Innerhalb weniger Stunden hatten der Kreis und das DRK 36 Behandlungsplätze eingerichtet, die ab 6 Uhr in den Rettungsdienst eingebunden werden konnten.

Bis zum Rückbau am Sonntagabend, 22 Uhr, konnten insgesamt 16 Patientinnen und Patienten in den klimatisierten Räumen aufgenommen und versorgt werden. Einige Patientinnen und Patienten wurden an Krankenhäuser weitergeleitet, der überwiegende Teil konnte nach der Behandlung in Erkrath jedoch wieder entlassen werden.

Das Deutsche Rote Kreuz hat das Personal der Notfallversorgungsstelle und darüber hinaus noch zusätzliche Rettungswagen für den Kreis gestellt. Bis 0 Uhr nachts waren rund 75 Kräfte im Einsatz.

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29.06.2026