Trotz Regenwetter: Kreis Mettmann erzielt neuen Streckenrekord beim Stadtradeln
1,3 Millionen Kilometer in drei Wochen
KREIS METTMANN. Bereits zum zwölften Mal in Folge hat sich der Kreis Mettmann an der bundesweiten Aktion Stadtradeln des Klima-Bündnisses beteiligt – und trotz wechselhafter Witterung einen beeindruckenden Rekord aufgestellt: Zusammen sind mehr als 1,3 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt worden. Vom 17. Mai bis 6. Juni traten Bürgerinnen und Bürger aus allen zehn kreisangehörigen Städten kräftig in die Pedale, um möglichst viele klimafreundliche Fahrradkilometer zu sammeln. Insgesamt 7.452 Radlerinnen und Radler machten in diesem Jahr aktiv mit – 764 mehr als 2025, als Monheim am Rhein ausnahmsweise nicht an dem Wettbewerb teilgenommen hatte.
„Das durchwachsene Wetter hinterließ zwar Spuren: Pro Person wurden im Schnitt rund 15 Kilometer weniger gefahren als im Vorjahr“, erklärt der Stadtradeln-Koordinator des Kreises Mettmann, Dr. Hermann-Josef Waldapfel. Dennoch führte die deutlich höhere Beteiligung zu einem neuen Bestwert: „Mit insgesamt 1.315.427 geradelten Kilometern wurde im zwölften Jahr der Teilnahme der zwölfte Streckenrekord erzielt. Die Distanz entspricht fast 33 Erdumrundungen am Äquator“, erklärt Dr. Hermann-Josef Waldapfel weiter. Im Schnitt habe jeder Teilnehmer eine Strecke von knapp 177 km auf dem Fahrrad zurückgelegt. Insgesamt gingen 391 Teams aus dem gesamten Kreisgebiet an den Start. Auch die Klimabilanz kann sich sehen lassen: Durch die Aktion wurden über 215 Tonnen CO₂ eingespart – ebenfalls ein neuer Rekordwert.
Die meisten Kilometer im Kreis hat das 287-köpfige Team des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Mettmann hinter sich gebracht: 35.481 Kilometer, was pro Kopf 124 Kilometer ausmacht. Die meisten Kilometer pro Teilnehmenden hat laut Auswertung das Team „R&JDW11“ mit 1.183 Kilometern erreicht.
Die Ergebnisse der beteiligten Teams aus dem Kreis Mettmann sind unter https://www.stadtradeln.de/kreis-mettmann nachzulesen.
Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr. Bereits 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn etwa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto gefahren würden. Stadtradeln dient der Förderung des Fahrrads im Straßenverkehr, um Luftschadstoffe und Lärm zu reduzieren und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu verbessern. Weitere Informationen gibt es bei Hermann-Josef Waldapfel, Tel. 02104/992840, h.waldapfel@kreis-mettmann.de, sowie unter www.stadtradeln.de.
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