Cybersicherheit steht im Fokus
Treffen der kommunalen IT-Sicherheitsexpertinnen und -experten
KREIS METTMANN. Cyberangriffe nehmen weltweit zu – auch Kommunen stehen verstärkt im Fokus. Deshalb treffen sich die IT-Sicherheitsbeauftragten der kreisangehörigen Städte einmal im Quartal im Kreishaus in Mettmann zum Erfahrungsaustausch. Beim jüngsten Termin am Montag, 11. Mai, standen aktuelle Entwicklungen, die Verbesserung der Awareness und Sensibilisierung der Belegschaft sowie die Vorbereitung auf IT-Notfälle im Mittelpunkt. Der Austausch ist aus der Bürgermeisterkonferenz hervorgegangen, in der die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Städte gemeinsam mit Landrätin Dr. Bettina Warnecke aktuelle Themen beraten.
Ziel des Cybersicherheitsaustauschs ist es, die kommunale Zusammenarbeit zu stärken, voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen für die stetig wachsenden Anforderungen an Informations‑ und Cybersicherheit zu entwickeln. „Die Sicherheitslage bleibt anspruchsvoll – umso wichtiger ist eine enge Vernetzung der kommunalen Akteure“, erklärt Jan Schrod, Informationssicherheitsbeauftragter des Kreises Mettmann. In den bisherigen Treffen ging es unter anderem um den Umgang mit Cyberangriffen, Informationssicherheit an Schulen, Datenschutz sowie die Sensibilisierung von Mitarbeitenden.
Gleichzeitig bietet das regelmäßige Format Raum für den Austausch zu aktuellen Fragestellungen aus den Städten. „Informationssicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Viele Themen betreffen alle Kommunen gleichermaßen. Der regelmäßige Austausch schafft Transparenz, stärkt die Zusammenarbeit und erhöht die Widerstandsfähigkeit unserer Verwaltungen“, betont Jan Schrod. Mit dem Austauschformat setzt der Kreis Mettmann ein klares Zeichen für mehr Kooperation und eine stärkere kommunale Cybersicherheit.
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