Gezielte Hilfe für herzkranke Kinder im Kreis Mettmann
Unterstützung von Anfang an
KREIS METTMANN. Anlässlich des Tags des herzkranken Kindes am 5. Mai rückt der Kreis Mettmann Kinder mit einem angeborenen Herzfehler und ihre Familien in den Fokus. „Diese Diagnose bringt im Kindesalter nicht nur medizinische, sondern auch emotionale und organisatorische Herausforderungen für die gesamte Familie mit sich“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes im Kreis Mettmann, Dr. Ruzica Susenburger-Lange. Unterstützung bietet in dieser Situation das Team Frühe gesundheitliche Hilfen an: Es begleitet Familien von der Geburt bis zum Kindergarteneintritt und steht ihnen in dieser Zeit beratend und unterstützend zur Seite.
Aber auch danach gibt es Hilfe: Für Familien mit Kindern im Alter von drei bis sieben Jahren mit chronischen körperlichen Erkrankungen wie zum Beispiel einem Herzfehler steht eine spezialisierte Koordinationsfachkraft bereit. Sie hilft dabei, passende Unterstützungsangebote zu finden und zu organisieren. Im Fokus stehen die Vernetzung mit Arztpraxen, therapeutischen Einrichtungen, Kitas und Schulen sowie die Beratung zu Pflegegrad und Schwerbehindertenausweis. Auch bei Anträgen und Überprüfungen erhalten Familien konkrete Unterstützung. „Ziel ist eine stabile Versorgungsstruktur, die dem Kind Entwicklungsspielraum gibt und Familien entlastet“, erklärt Dr. Ruzica Susenburger-Lange weiter. Bei komplexeren medizinischen Fragestellungen erfolgt eine zusätzliche Beratung durch eine Kinderärztin.
Weitere Informationen: Frühe gesundheitliche Hilfen / Kreisverwaltung Mettmann.
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