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Schlafstörungen

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Parameter der Schlafqualität, wie die Schlafdauer und die Schlafstadien, deutlich. Es gilt als gesichert, dass die Dauer des Nachtschlafs abnimmt. Gleichzeitig verlängert sich die Einschlafzeit, und es kommt zu längeren Wachperioden in der Nacht, während die Schlafeffizienz sowie die Tiefschlafphasen abnehmen.

Es gibt jedoch keine verbindlichen Kriterien zur Abgrenzung von normalem und gesundem Schlaf im Alter. Maßgeblich sind das subjektive Erleben des Patienten und die Einschätzung des behandelnden Arztes. Schlafstörungen werden bei älteren Menschen häufig diagnostiziert. Schlafstörungen können eigenständige Erkrankungen sein, wie beispielsweise Insomnie oder Schlafapnoe. Häufiger sind sie jedoch Begleitsymptome psychischer Erkrankungen, wie Depressionen oder Angststörungen.

Demnach sind Schlafstörungen bei älteren Menschen mit psychischen Störungen weit verbreitet und stehen in vielfältiger Weise mit diesen in Wechselwirkung.