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Demenz

Nicht jede Vergesslichkeit ist gleich eine beginnende Demenz. Wenn Sie ab und zu Ihren Schlüssel verlegen, einen Termin vergessen oder sich an den Namen eines Bekannten nicht erinnern können, dann ist das kein Grund zur Beunruhigung.

Wenn jedoch häufig und über längere Zeit Störungen des Gedächtnisses, der Orientierung, des Denkvermögens und der Urteilsfähigkeit bestehen, ist ein Arztbesuch notwendig. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn man sich nicht mehr daran erinnert, Termine vereinbart zu haben, oder wenn man sich in neuen Umgebungen wesentlich schlechter zurechtfindet als früher. Auch hier gilt: Die aufgeführten Symptome können durch ganz unterschiedliche Ursachen bedingt sein, beispielsweise durch Stress, seelische Belastungen oder Depressionen, und müssen nicht unbedingt im Zusammenhang mit einer Demenz stehen.

Demenz ist ein Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Erkrankung des Gehirns mit Beeinträchtigung vieler geistiger Funktionen, wie Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen. Es kann auch zu Veränderungen der Persönlichkeit kommen.

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Demenzursache. Weitere häufig auftretende Demenzerkrankungen sind vaskuläre Demenz, frontotemporale Demenz und Levy-Körperchen-Demenz.


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