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Frühling erleben und mit Rücksicht die Natur genießen

Tiere und Pflanzen brauchen Schutz

Bild vergrößern: Im Frühling zieht es die ganze Familie in die Natur Dominik Ketz © neanderland
Im Frühling zieht es die ganze Familie in die Natur

KREIS METTMANN. Mit den ersten warmen Tagen zieht es wieder viele Menschen in die Natur im Kreis Mettmann – zu Fuß oder auf dem Rad. Damit Naturerlebnisse für alle möglich bleiben, ist ein respektvoller Umgang mit der Umwelt besonders wichtig.

Daher appelliert Jutta Scheuß von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises an die Ausflügler, ein paar wichtige Regeln einzuhalten: „Achten Sie auf Tiere und Pflanzen und nehmen Sie Rücksicht auf andere Erholungssuchende. Schon kleine Gesten der Aufmerksamkeit tragen dazu bei, die Natur zu schützen. Bleiben Sie deshalb auf den ausgewiesenen Wegen. Vermeintliche Trampelpfade können Tiere stören und empfindliche Pflanzen zerstören. Gerade im Wald sind junge Sämlinge und nachwachsende Bäume entscheidend für die Zukunft des Ökosystems.“ Auch Hunde sollten nicht frei herumlaufen. „Sie könnten Wildtiere aufscheuchen, Wiesen und Felder verunreinigen oder andere Menschen beeinträchtigen. Daher sollten Naturliebhaberinnen und -liebhaber ihren Hund am besten an der Leine führen oder dafür sorgen, dass er auf den Wegen bleibt.“ Wer eine Pause machen möchte, sollte dafür die ausgewiesenen Rastplätze nutzen und seinen Müll wieder mitnehmen, falls keine Abfallbehälter vorhanden sind.

Besonders schützenswert sind die zahlreichen Bachtäler im Kreis Mettmann, die als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind – darunter das Neandertal, das Schwarzbachtal, das Angerbachtal und das Morper Bachtal. Sie bieten wertvolle Lebensräume für teils seltene Tier- und Pflanzenarten. In diesen Gebieten gelten besondere Regeln: Wege dürfen nicht verlassen werden, und häufig besteht eine Anleinpflicht für Hunde.

Entlang der Wege informieren Tafeln über die Besonderheiten der Schutzgebiete, während Bänke zur Rast einladen. „Aktuell blühen in den Bachauen weiße Anemonen und purpurner Lerchensporn. Mit etwas Glück lässt sich am Bach auch der blauschillernde Eisvogel beobachten, während Spechte in den umliegenden Wäldern mit ihrem Klopfen Reviere markieren“, erklärt Jutta Scheuß. Die Naturschutzgebiete sind entlang der Wege gut ausgeschildert und im Landschaftsplan des Kreises Mettmann dokumentiert, der online unter www.kreis-mettmann.de abrufbar ist.

Im Kreis Mettmann lässt sich der Frühling auf zahlreichen Rad- und Wanderwegen besonders intensiv erleben. Etwa auf den Routen des Neanderlandsteigs oder während der neanderland Wanderwoche, die am 18. April startet. Unter www.neanderland.de finden Interessierte viele Anregungen für Ausflüge ins Grüne.

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02.04.2026