Welt-Autismus-Tag: Frühe Hilfe für betroffene Familien
Kostenloses Angebot im Kreis Mettmann
KREIS METTMANN. „Not invisible („Nicht unsichtbar“) lautet das Motto des Welt-Autismus-Tags am 2. April. „Die Diagnosehäufigkeit von Autismus-Spektrum-Störungen bei Kindern unter sechs Jahren steigt seit Jahren kontinuierlich an, was sowohl auf eine verbesserte Früherkennung als auch auf eine wachsende Sensibilisierung zurückgeführt wird“, erklärt Dr. Ruzica Susenburger-Lange, Leiterin des Gesundheitsamts des Kreises Mettmann. „Autistische Kinder zeigen oft Wahrnehmungsbesonderheiten, sie erleben ihre Umwelt anders als neurotypische Menschen. Bei Kleinkindern ist es einerseits schwieriger, Anzeichen für eine Autismus-Spektrum-Störung zu erkennen, andererseits ist eine frühzeitige Diagnose und Förderung wichtig für die weitere Entwicklung.“
Verlässliche Informationen und individuelle Unterstützung sind für die Familien sehr wertvoll, wenn bei ihrem Kind ein Verdacht auf Autismus besteht oder bereits eine Diagnose vorliegt. Das Team Frühe gesundheitliche Hilfen des Kreisgesundheitsamtes berät kostenfrei Familien aus dem Kreis Mettmann, deren Kinder unter drei Jahre alt sind oder noch keinen Kindergarten besuchen.
Ob individuelle Beratung, Empfehlung geeigneter Anlaufstellen für Diagnostik, Adressen für Frühförderung bzw. Autismustherapie, Angebote vor Ort, Kontakte zu Selbsthilfegruppen, sozialrechtliche Fragen oder einfach nur ein offenes Ohr für die Sorgen der Eltern: Das Team aus erfahrenen Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiterinnen, einer Familien-Kinderkrankenschwester, einer Koordinationskraft für chronisch kranke Kinder sowie einer Kinderärztin hilft gerne weiter.
Weitere Informationen rund um das Angebot des Teams Frühe gesundheitliche Hilfen sowie Kontaktmöglichkeiten gibt es auf der Internetseite www.kreis-mettmann.de/Weitere-Themen/Gesundheit/Kinder-Jugendgesundheit/Team-Frühe-gesundheitliche-Hilfen-.
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