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24.01.2019 - Blauzungenkrankheit - Kreisgebiet ist Sperrgebiet

Mit der Tierseuchenverfügung (Allgemeinverfügung) vom 24.01.2019 wurde das gesamte Kreisgebiet des Kreises Mettmann als Sperrgebiet festgelegt.


Rind
Urheber: pixabay - skeeze

Im Rahmen von Monitoringuntersuchungen in Baden-Württemberg wurde am 12.12.2018 die Blauzungenkrankheit (Serotyp 8) bei Rindern amtlich festgestellt. In das einzurichtende Sperrgebiet mit einem Radius von 150 km waren die Bundesländer Baden-Württemberg, das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen einbezogen. Am 11.01.2019 wurde in einem Betrieb in Rheinland-Pfalz bei Handelsuntersuchungen ebenfalls die Blauzungenkrankheit (Serotyp 8) amtlich festgestellt. Durch das nunmehr neu eingerichtete Sperrgebiet waren auch große Teile des Regierungsbezirkes Köln in NRW mit betroffen. 

Die amtliche Feststellung der Blauzungenkrankheit (Serotyps 8) in einem weiteren Betrieb in Rheinland-Pfalz am 18.01.2019 führte zu einer erneuten Erweiterung des Sperrgebietes. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) hat in Absprache mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) mit schriftlicher Verfügung vom 22.01.2019 neben anderen Kreisen und Städten den gesamten Kreis Mettmann in das Sperrgebiet mit einbezogen.

Mit Tierseuchenverfügung (Allgemeinverfügung) vom 24.01.2019 wurde das gesamte Kreisgebiet des Kreises Mettmann als Sperrgebiet festgelegt. Das Amtsblatt mit der Allgemeinverfügung kann unter Publikationen eingesehen werden. 

Zu beachten ist, dass Halter empfänglicher Tiere (Rinder, Schafe, Ziegen) im hiesigen Kreisgebiet ihren Tierbestand, falls noch nicht geschehen, unverzüglich dem Amt für Verbraucherschutz - Abteilung Veterinärwesen und tierärztliche Lebensmittelüberwachung - zu melden haben.
Auch Krankheitsanzeichen, die einen Ausbruch der Blauzungenkrankheit befürchten lassen, sind sofort dem hiesigen Amt für Verbraucherschutz anzuzeigen.
Die Adresse finden Sie rechts.

Aus dem Sperrgebiet dürfen empfängliche Tiere nicht in restriktionsfreie Gebiete verbracht werden. Dies gilt auch für das Verbringen von Samen, Eizellen oder Embryonen empfänglicher Tiere. Ausnahmen hiervon sind gemäß der gesetzlichen Bestimmungen nach Genehmigung durch das Amt für Verbraucherschutz - Abteilung Veterinärwesen und tierärztliche Lebensmittelüberwachung - möglich. Die entsprechenden Formulare hierfür finden Sie unten.

Damit Tiere als geimpft gelten, muss die Impfung im Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HI-Tier) dokumentiert werden.

Menschen und Nicht-Wiederkäuer sind nicht von der Blauzungenkrankheit betroffen! Der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten ist unbedenklich.

 
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