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Tierschutz

Ein Aufgabenbereich des Veterinäramtes ist der Tierschutz. Wir überprüfen, ob im kommerziellen und privaten Bereich Tierschutzbestimmungen eingehalten werden. Darüber hinaus geben wir Hinweise für artgerechte Haltung.

Ein Thema das die Öffentlichkeit sehr beschäftigt ist der Tierschutz. Der Stellenwert des Tierschutzes ist im Laufe der Zeit angehoben worden. So wurde die Bedeutung des Tierschutzes als Staatsziel durch die Änderung des Grundgesetzes im Jahr 2002 verankert. Dort heißt es in Artikel 20a:

"Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung."
 
Das Sachgebiet Veterinärwesen überprüft daher regelmäßig sämtliche Betriebe, die Nutztiere halten, ob sie die tierschutzrechtlichen Bestimmungen einhalten. Außerdem werden die im privaten Bereich gehaltenen Tiere überprüft, soweit Bedenken hinsichtlich der tierschutzrechtlichen Bestimmungen bekannt werden. Kontrolliert wird aber auch bei Tiertransporten, auf Märkten und Tierveranstaltungen, in Schlachtbetrieben, in Versuchstierhaltungen, in Zoohandlungen, Zirkusunternehmen, Tierheimen und Pensionen, in gewerbsmäßigen Hunde- und Katzenzuchten und in gewerblichen Reit- und Fahrbetrieben. Dabei geben die Veterinäre den Tierhaltern Hinweise für eine artgerechte Tierhaltung, mit denen sich viele kleine Mängel schnell und zum Wohle der Tiere beheben lassen. An Zwangsmaßnahmen wird hierbei erst an zweiter Stelle gedacht. So werden Tiere ihrem Tierhalter nur dann entzogen, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.
 
Um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufdecken zu können, ist die Abteilung Veterinärwesen Ihre Mithilfe angewiesen. Falls Sie Missstände beobachten, haben Sie die Möglichkeit sich an die Abteilung Veterinärwesen zu wenden.

Seit dem 01. Januar 2013 gilt statt der nationalen TierSchlV die Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 des Rates vom 24. September 2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung. Lehrgänge für die Sachkunde zum Schlachten können bei der Landwirtschaftskammer NRW im Landwirtschaftszentrum Haus Riswick besucht werden. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, bitten wir Sie, den nachstehenden Link zu konsultieren.

Aufgrund der seit dem 01.01.2013 geltenden Änderung der Tierschutzschlachtverordnung sind für die Schlachtung neue Sachkundenachweise notwendig.Bestehende Sachkundebescheinigungen werden als gleichwertige Qualifikation für die Tierarten und Betäubungsmethoden anerkannt, für die die Sachkundebescheinigung ausgestellt wurde und gelten nur für die Ruhigstellung, Betäubung und Entblutung.Für die Handhabung und Pflege der Tiere, für die bisher keine Sachkundebescheinigung notwendig war, müssen nun neue Sachkundebescheinigungen beantragt werden. Die Verfahrensweise ist davon abhängig ist, ob bereits Befähigungsnachweise nach der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 erworben wurden und ob mindestens drei Jahre oder weniger als drei Jahre Berufserfahrung vorhanden sind. Bestehende alte Sachkundebescheinigungen verlieren ab dem 09.12.2015 ihre Gültigkeit und sollten spätestens bis zum 01.06.2015 neu beantragt werden. Nähere Informationen und Regelungen bezüglich der neuen Sachkundenachweise können Sie dem untenstehenden Übersichtsschema entnehmen.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die nebenstehende Ansprechpartnerin. Wir helfen Ihnen gern!

 

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Amtstierarzt

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