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Hochwasserschutz

Zahlreiche Hochwasserereignisse der letzten Jahre machen deutlich, dass der vorsorgende Hochwasserschutz eine bedeutende Aufgabe in der Wasserwirtschaft darstellt. Zum vorsorgenden Hochwasserschutz gehört insbesondere die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten.


Hochwasser

Festsetzung von Überschwemmungsgebieten

Überschwemmungsgebiete werden bei Hochwasser durchflossen, überschwemmt oder für die Hochwasserentlastung oder -rückhaltung beansprucht. Grundlage für die Festsetzung ist ein Hochwasser, das statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten ist.
Einen Überblick zu den aktuellen Festsetzungsverfahren im Regierungsbezirk Düsseldorf finden Sie auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf unter den externen Links.

In festgesetzten Überschwemmungsgebieten gelten besondere Schutzvorschriften. Zum Beispiel ist insbesondere untersagt die Ausweisung von neuen Baugebieten, die Errichtung und Erweiterung von baulichen Anlagen, Mauern, Wällen oder ähnlichen Anlagen sowie das Aufbringen oder Ablagern von wassergefährdenden Stoffen auf dem Boden.

Für die nachstehend genannten Gewässer im Kreis Mettmann hat die Bezirksregierung Düsseldorf die Überschwemmungsgebiete festgesetzt (in Klammern sind die jeweils betroffenen Städte sowie das Datum der Festsetzung genannt):

  • Anger (Heiligenhaus, Ratingen, Wülfrath - 24.2.2015),
  • Itter (Haan, Hilden - 24.2.2015),
  • Südliche Düssel/ungeteilte Düssel und Nebengewässer (Erkrath, Haan Hilden, Mettmann, Wülfrath - 24.2.2015),
  • Schwarzbach (Mettmann, Ratingen - 24.2.2015),
  • Deilbach und Hardenberger Bach (Velbert - 26.3.2015)
Vorläufig gesicherte (noch nicht festgesetzte) Überschwemmungsgebiete gibt es an folgenden Gewässern:
  • Dickelsbach (Ratingen - 24.2.2015),
  • Rinderbach (Heiligenhaus, Velbert - 24.2.2015)

Die Ordnungsbehördlichen Verordnungen zu diesen Festlegungen können Sie unten stehend unter den Publikationen dem jeweiligen Amtsblatt der Bezirksregierung Düsseldorf entnehmen. Die Karten zu den Überschwemmungsgebieten sowie den Verordnungstext und den Erläuterungsbericht können Sie der ebenfalls unter den Externen Links angegebenen Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf entnehmen.

Weitere Informationen zum Thema Überschwemmungsgebiete finden Sie auch in der Broschüre „Vorsicht Hochwasser!“ (siehe Links extern).

EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie

Für bestimmte Gewässerabschnitte, die vorläufig als Risikogebiete eingestuft wurden, werden Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten erstellt. Mit diesen Karten liegen dann die erforderlichen Grundlagen für die weitere Risikomanagementplanung vor.
Hochwassergefahrenkarten informieren über die mögliche Ausdehnung und Tiefe einer Überflutung. Die Hochwasserrisikokarten informieren wo Wohn- oder Schutzgebiete betroffen, Kulturobjekte gefährdet sind und wo Gefahrenquellen durch Industrieanlagen vorliegen. Betrachtet werden Regen- / Abflussereignisse mit hoher, mittlerer und geringer Wahrscheinlichkeit (HQhäufig, HQ100, HQextrem).

Die Karten bieten wichtige Informationen für Bauleitplanung, Raumplanung, Ver- und Entsorgung, Denkmal- und Katastrophenschutz. Aber auch Sie können die Karten nutzen, um die ermittelten Risiken für Ihr Eigentum einzusehen und zu minimieren. Die Karten werden sukzessive fertiggestellt und können auf der Internetseite vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW eingesehen werden (siehe Links extern).

Wenn die Grundlagen für den Hochwasserrisiko-Managementplan vorliegen, können Risikobereiche, Ziele und Maßnahmen für alle Handlungsbereiche, die im Zusammenhang mit dem Hochwasser in der jeweiligen Region relevant sind, benannt werden.

Im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (EG-HWRM-RL) und der verpflichtenden Strategischen Umweltprüfung (SUP) haben die Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen die Entwürfe der Hochwasserrisikomanagementpläne und Umweltberichte für die Flussgebiete Ems, Maas, Rhein und Weser erstellt. Alle Entwürfe wurden ab dem 1. April 2015 veröffentlicht.

Zu den Entwürfen können interessierte Bürgerinnen und Bürger vom 1.4.2015 bis 30.6.2015 Stellung nehmen. Die Unterlagen sind über unten stehenden Link (Bezirksregierung Düsseldorf - Offenlegung des Entwurfes des Hochwasserrisikomanagementplans NRW) abrufbar.

Eigenverantwortung der Grundstückseigentümer

Überflutungsschutzmaßnahmen können von kommunaler Ebene nur einen begrenzten Schutz bieten. Daher ist es erforderlich, dass Sie als Grundstückseigentümer eigenverantwortlich Objektschutz betreiben, um Ihre Gebäude wirksam zu schützen. Ihre Eigenverantwortung ergibt sich aus der im § 5 Abs. 2 Wasserhaushaltsgesetz verankerten allgemeinen Sorgfaltspflicht zum Schutz vor Hochwasserfolgen.

Weitere Informationen zum Thema Objektschutz und bauliche Vorsorge finden Sie auch in der Hochwasserschutzfibel (siehe Links).

Wir, die Untere Wasserbehörde, sind zuständig für Regelungen in Überschwemmungsgebieten im Kreis Mettmann. Sollten Sie zudem fachliche Fragen zum Objektschutz für Ihr betroffenes Grundstück im Kreis Mettmann haben, wenden Sie sich bitte an die nebenstehenden Ansprechpartner. Wir helfen Ihnen gern!

 

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