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Belehrung für den Lebensmittelbereich

Wenn Sie gewerbsmäßig mit Lebensmitteln umgehen, benötigen Sie eine Bescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Welche Kosten dabei für Sie entstehen und was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier.

Lebensmittel
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Belehrung für den Lebensmittelbereich

In einigen Lebensmitteln können sich bestimmte Krankheitserreger besonders leicht vermehren. Durch den Verzehr von verunreinigten Lebensmitteln können Menschen an Lebensmittelinfektionen oder -vergiftungen schwer erkranken. In Gaststätten oder Gemeinschaftseinrichtungen kann davon eine große Anzahl von Menschen betroffen sein.
 
Deshalb verlangt das Infektionsschutzgesetz von Personen, die gewerbsmäßig Lebensmittel wie zum Beispiel 

  • Fleisch,
  • Geflügel,
  • Milch,
  • Eiprodukte,
  • Backwaren oder
  • Eis 

 
herstellen, behandeln oder in Umlauf bringen, vor der erstmaligen Ausübung dieser Tätigkeiten eine Belehrung durch das Gesundheitsamt. Über die Belehrung erhalten Sie von uns dann auch eine Bescheinigung.
Gleiches gilt für Personen, die in Küchen oder sonstigen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung tätig sind.
 
Bei erstmaliger Ausübung der Tätigkeit darf die Bescheinigung nicht älter als drei Monate sein. Arbeitgeber haben darüber hinaus die Verpflichtung, ihre Arbeitnehmer nach Aufnahme der Tätigkeit und danach alle zwei Jahre erneut zu belehren und dies zu dokumentieren.
 
Sollten Sie das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist eine schriftliche Bestätigung der Angaben zum Gesundheitszustand durch Ihren Sorgeberechtigten erforderlich. Ein entsprechendes Formular erhalten Sie von uns.
 
Bitte vereinbaren Sie für die Belehrung telefonisch einen Termin mit der zuständigen Nebenstelle des Gesundheitsamtes. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt bestimmt sich immer nach dem Wohnort-Prinzip. Wenn Sie zum Beispiel in Düsseldorf arbeiten, aber in Monheim am Rhein wohnen, dann ist für Sie die Nebenstelle des Kreisgesundheitsamt Monheim am Rhein zuständig.
Die Belehrung kostet Sie zwischen 20 und 30 Euro.
 
Die Belehrung erfolgt in deutscher Sprache. Falls nötig, sollten Sie einen Dolmetscher zum Termin mitbringen.
 
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die nebenstehenden Ansprechpartner. Wir helfen Ihnen gern!

 
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