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Coronavirus

Das Kreisgesundheitsamt erhält zurzeit viele Fragen zum neuartigen Coronavirus. Bislang gibt es keinen Erkrankungs- und auch noch keinen Verdachtsfall im Kreis Mettmann.

Virus
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Selbstverständlich behält das Gesundheitsamt die Lage kontinuierlich im Blick. Im Kreis Mettmann sind die Krankenhäuser, die Rettungsdienste und die Kreisleitstelle informiert und vorbereitet.

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Lage aktuell wie folgt ein: Es handelt sich um eine sich sehr dynamisch entwickelnde Situation. Mit einem Import von weiteren einzelnen Fällen nach Deutschland muss gerechnet werden. Auch weitere einzelne Übertragungen und Infektionsketten in Deutschland sind möglich. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China oder anderen in zwischen betroffenen Gebieten wird weiterhin als eher gering eingestuft. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Um eine Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, tatsächliche Verdachtsfälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Informationen für Patienten:
Wenn Sie aktuell an einem fieberhaften Infekt leiden, sind Sie höchstwahrscheinlich von der derzeit hochakuten Grippewelle betroffen.
Wenn Sie aber kürzlich aus einer Region zurückgekehrt sind, in der gehäuft Corona-Fälle aufgetreten sind, kontaktieren Sie bitte ihren Hausarzt und stimmen Sie die dortige weitere Untersuchung ab. Unangemeldete Praxisbesuche sollten unterbleiben.
Die niedergelassenen Ärzte sind über die Kassenärztliche Vereinigung umfassend über das sachgerechte Vorgehen informiert. Die großen Labore in der Region sind inzwischen in der Lage, nicht nur die wichtige Influenza-Diagnostik durchzuführen, sondern auch in erforderlichen Fällen eine Untersuchung auf das neue Coronavirus vorzunehmen.
Ob im Einzelfall eine Krankenhauseinweisung erforderlich ist, entscheidet der behandelnde Arzt oder im Sonderfall der kassenärztliche Bereitschaftsdienst.

Grundsätzlich wird auf die in der Influenzazeit besonders wichtige Hygiene hingewiesen, insbesondere
- regelmäßiges, gründliches Händewaschen
- Niesen möglichst in ein sofort zu entsorgendes Papiertaschentuch
- Husten in die Ellenbeuge, nicht in die Hand
- vermeiden Sie, mit Händen und Fingern Augen, Mund oder Nase zu berühren

Stets aktualisierte Informationen und Antworten auf die häufigsten Fragen liefert das Robert-Koch-Institut. Den Link auf die entsprechende Seite finden Sie unten.

Darüber hinaus hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium eine Coronavirus-Hotline unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

 

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