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neanderland STEIG Qualitätsnetzwerk wächst weiter

Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe entwickeln beim Netzwerktreffen neue Ideen

Bild vergrößern: Mehrere Menschen stehen vor einem Hotel auf einer Treppe. © Kreis Mettmann
Sie haben am Netzwerktreffen teilgenommen - obere Reihe von links: Louisa Wolf-Gorny (ift), Lukas Melzer (ift), Tim Mrowka (Hotel am Stadtpark), Nadia Mohseni (IHK Düsseldorf), Isa Fiedler (DEHOGA Nordrhein e.V.)
Untere Reihe von links: Nils Labude (Das Baumhaus - Kletterbistro), Melanie Saukel (Gästewohnungen Koch), Mareike Joppien (Kreis Mettmann / neanderland), Sara Vogelsang (Kreis Mettmann / neanderland).

neanderland/Kreis Mettmann. Wie können Betriebe entlang des neanderland STEIGs Wandernden ein noch besseres Erlebnis bieten und zugleich ihre eigene Sichtbarkeit stärken? Mit dieser Frage haben sich am Dienstag, 13. Oktober 2026, rund 40 Teilnehmende beim Treffen des neanderland STEIG Qualitätsnetzwerks beschäftigt. Die Veranstaltung im Hotel am Stadtpark in Hilden bot dem stetig wachsenden Netzwerk fachliche Impulse, Gelegenheit zum Austausch und Raum für gemeinsame Ideen. Mit Übergabe der Zertifizierungsurkunden an das Hotel Neues Pastorat aus Heiligenhaus und das Café Alma am Mariendom aus Velbert-Neviges ist die Zahl der zertifizierten Betriebe rund ein Jahr nach der Gründung auf 24 gestiegen. Neben Vertreterinnen und Vertretern der bereits ausgezeichneten Betriebe nahmen auch weitere Interessierte aus dem Gastgewerbe teil, um das Netzwerk und seine Vorteile kennenzulernen.

„Wir sind sehr stolz auf die bisherige Entwicklung des neanderland STEIG Qualitätsnetzwerks und freuen uns über den Zuwachs“, sagt Mareike Joppien, Koordinatorin des Netzwerks. „Je enger die Betriebe zusammenarbeiten und je mehr sie sich untereinander vernetzen, desto besser können wir gemeinsam die Qualität und Sichtbarkeit unserer Wanderregion stärken. Deshalb möchten wir den Austausch weiter fördern und neue Kooperationen anstoßen.“

Zu Beginn des Tages verdeutlichte ein Impulsvortrag zur Customer Journey, was Gäste vor, während und nach einer Reise bewegt und welche Möglichkeiten sich daraus für touristische Betriebe ergeben. Dabei wurde klar, wie wichtig digitale Präsenz ist: „Wenn wir über die digitale Sichtbarkeit sprechen, ist KI nicht mehr wegzudenken“, betonte Louisa Wolf-Gorny, Consultant bei der ift Freizeit- und Tourismusberatung. Betriebe sollten ihre Angebote online aktuell und eindeutig präsentieren, damit KI-gestützte Suchsysteme leichter auf die Informationen zugreifen können. Doch auch vor Ort während der Wanderung bieten sich Chancen: Rund ein Drittel der Wandernden entscheidet sich spontan für eine gastronomische Einkehr. Nach der Reise spielen persönliche Empfehlungen und positive Gästeerfahrungen eine wichtige Rolle.

Wie sich diese Erkenntnisse im Betriebsalltag umsetzen lassen, diskutierten drei neanderland STEIG Qualitätsbetriebe in einer Gesprächsrunde. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks sind. „Wir sind da, um uns zu vernetzen“ und „Wir kämpfen alle mit den gleichen Problemen“ waren zwei der Kernaussagen aus der Runde. Beim abschließenden World-Café wurden die Teilnehmenden selbst aktiv und entwickelten konkrete Ideen für die Praxis: von Hinweisen auf benachbarten Qualitätsbetriebe in Buchungsbestätigungen über Influencer-Kooperationen bis hin zu gemeinsamen Marketingaktivitäten. Die Vorschläge zeigten, welches Potenzial in der Zusammenarbeit steckt, um die Angebote entlang des neanderland STEIGs noch attraktiver für Wandernde zu gestalten und das Netzwerk weiterzuentwickeln.

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