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Missouri erblickt das Licht der Welt

Nachwuchs im Eiszeitlichen Wildgehege Neandertal

Bild vergrößern: Tarpan-Stute mit Fohlen auf der Weide. © Kreis Mettmann
Das Tarpan-Fohlen Missouri hat im August im Eiszeitlichen Wildgehege das Licht der Welt erblickt.

KREIS METTMANN. Das Eiszeitliche Wildgehege im Neandertal hat allen Grund zu feiern. Vor Kurzem kam das kleine Tarpan-Fohlen mit dem Namen Missouri zur Welt. Es ist damit das 18. Fohlen der Stute Mississippi. Für das Muttertier ist der Zeitpunkt der Geburt recht untypisch: „In den letzten Jahren sind Mississippis Fohlen immer im Frühjahr geboren dieses Jahr allerdings im Spätsommer“, erklärt Hegemeister Bastian Pulst. Missouri hat sich deutlich mehr Zeit gelassen als ihre Geschwister.

Tarpane, wie Missouri, gehören zu den Vorfahren der heutigen Pferde und zählen zu den seltenen Tieren der Eiszeit. Seit 1935 macht es sich das Eiszeitliche Wildgehege Neandertal zur Aufgabe, seltene Tierarten aus dieser Zeit, wie Tarpane oder Auerochsen, artgerecht zu halten und ihren Fortbestand zu gewährleisten.

Auf einer Fläche von 27 Hektar können Besucherinnen und Besucher, egal ob Groß oder Klein, die Tiere in ihren Freigehegen auf verschiedenen Rundwegen entdecken und beobachten. Das Eiszeitliche Wildgehege im Neandertal hat ganztägig geöffnet und ist unter folgender Adresse zu finden: Thekhauser Quall 2, 40699 Erkrath.

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