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Kreis unterzeichnet Charta "Vereinbarkeit von Beruf und Pflege"

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann zu Besuch in Mettmann 

Bild vergrößern: Sechs Männer stehen vor einer Regionalbahn und halten Urkunden in der Hand. © Kreis Mettmann
NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann mit Unterzeichnern der Charta »Vereinbarkeit von Beruf und Pflege« in Mettmann. Von links: Rolf Ommen, Götz Nink (beide Regiobahn), Kreisdirektor Philipp Gilbert (Kreis Mettmann), Simon Taps (Kreishandwerkerschaft), Oliver Wittke (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) und NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

Kreis Mettmann. Der Spagat zwischen Beruf und der Pflege von Angehörigen ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer herausfordernd. Der Kreis Mettmann unterstützt seine Mitarbeitenden nun aktiv bei diesen Aufgaben und tritt dem Landesprogramm zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bei. Mit der Charta „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ zeichnet das Land NRW Unternehmen, Behörden und Organisationen aus, die sich besonders für dieses Thema einsetzen. Am Freitag, 11. September 2026, hat Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, in den Räumen der Regiobahn in Mettmann mit Kreisdirektor Philipp Gilbert offiziell den Startschuss zu dem Landesprogramm beim Kreis Mettmann gegeben. Landrätin Dr. Bettina Warnecke hatte die Charta bereits zuvor unterschrieben.

In allen Verwaltungsgebäuden des Kreises stehen künftig geschulte Pflege-Guides als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bereit, die ihre Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Orientierung unterstützen. „Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich bereit erklärt haben, zusätzlich zu ihren eigentlichen Aufgaben in der Kreisverwaltung die Verantwortung als Pflege-Guides zu übernehmen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem unterstützenden Miteinander in unserer Kreisverwaltung“, betont Landrätin Dr. Bettina Warnecke. Das Land stellt darüber hinaus Infomaterial zur Verfügung, das die Pflege-Guides in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen ausgeben können.

In den vergangenen Jahren hat die Kreisverwaltung ihre Mitarbeitenden bereits mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen unterstützt. So können flexible Arbeitszeiten, kurzfristige Freistellungen oder längere Pflegezeiten in Anspruch genommen und individuell angepasst werden. Zudem richtet der Kreis Mettmann regelmäßig den Tag der pflegenden Angehörigen aus.

Neben dem Kreis Mettmann hat auch die Kreishandwerkerschaft, der VRR und die Regiobahn die Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unterzeichnet.

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