Inhalt

Kommunen und IHKs machen sich für Temporäre Seitenstreifenfreigabe (TSF) auf der A3 stark

Gemeinsamer Brief an den neuen Bundesverkehrsminister

Die Absage des Bundes an eine Temporäre Seitenstreifenfreigabe (TSF) auf der A3 zwischen Hilden und Leverkusen Opladen stößt bei den betroffenen Kommunen und IHKs auf deutliche Kritik. Sie halten die TSF mit den erforderlichen baulichen und technischen Anpassungen weiterhin für die sinnvollste und schnell umsetzbare Lösung, um die Leistungsfähigkeit dieser zentralen Verkehrsachse zu erhöhen und zugleich den Flächenverbrauch gering zu halten.
Die beteiligten Kommunen und IHKs haben sich dazu mit einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Bilger gewandt. Darin hinterfragen sie mehrere Argumente der Autobahn GmbH und damit auch des Bundesverkehrsministeriums, benennen fachliche Unstimmigkeiten und fordern transparente Antworten. Sie appellieren an den neuen Verkehrsminister, die Entscheidung grundlegend zu überprüfen und das zugrunde liegende Regelwerk angesichts technischer Entwicklungen, neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, der schnelleren und kostengünstigeren Umsetzung im Vergleich zum Vollausbau sowie des gebotenen schonenden Umgangs mit Fläche neu zu bewerten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die TSF eine gleichwertige Alternative darstellen.

„Die A3 durchzieht den Kreis Mettmann von Norden nach Süden und ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Unternehmen in unserer Region.
Eine dauerhafte Freigabe des Seitenstreifens trägt der aktuellen Verkehrsbelastung Rechnung und bietet eine kurzfristig umsetzbare sowie leistungsfähige Lösung, um den Verkehrsfluss zu verbessern.
Ein Ausbau um eine zusätzliche Fahrspur wäre dagegen mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft – etwa in das angrenzende Further Moor in Langenfeld – sowie mit hohen Kosten verbunden. Vor diesem Hintergrund ist die dauerhafte Seitenstreifenfreigabe die verhältnismäßigere Lösung“, bekräftigt Landrätin Dr. Bettina Warnecke.


Herausgeber

Logo KME_hoch_transparent
Pressestelle des Kreises Mettmann

Telefon: 02104 99-1074
Telefax: 02104 73855
E-Mail: presse@kreis-mettmann.de