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Klimaanpassung messbar machen

Kreis Mettmann beteiligt sich am Forschungsprojekt IndiKlimA

Kreis Mettmann. Die Folgen des Klimawandels stellen den Kreis Mettmann und seine zehn Städte vor wachsende Herausforderungen. Um Klimaanpassungsmaßnahmen künftig noch gezielter planen, bewerten und weiterentwickeln zu können, beteiligt sich der Kreis nun am Forschungsprojekt „IndiKlimA – Indikatorenbasiertes Klimaanpassungsmonitoring auf regionaler und kommunaler Ebene“. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines standardisierten Monitoringsystems, mit dem Kommunen ihre Fortschritte bei der Klimaanpassung messbar und langfristig nachvollziehbar machen können. Im Mittelpunkt stehen geeignete Indikatoren, die sowohl die Betroffenheit durch Klimafolgen als auch die Wirkung von Anpassungsmaßnahmen abbilden.

Konkret soll das Monitoring künftig dabei helfen, die Auswirkungen von Hitze, Starkregen und Überflutungen besser zu erfassen und die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Klimaanpassung zu bewerten. „Mit IndiKlimA schaffen wir eine wichtige Grundlage, um Klimaanpassung anhand belastbarer Daten zu bewerten. Für den Kreis Mettmann bietet das Projekt die Chance, wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit unseren Städten in praxistaugliche Lösungen zu überführen“, sagt Dr. Stephan Kopp, Technischer Dezernent des Kreises. Der Kreis bringt als kommunaler Praxispartner seine Erfahrungen und Perspektiven in die Entwicklung des Monitorings ein. Gemeinsam mit den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal werden die entwickelten Ansätze unter realen kommunalen Bedingungen erprobt. Der Regionalverband Ruhr (RVR) sorgt für die Vernetzung mit seinen Mitgliedskommunen, während die Disy Informationssysteme GmbH die technische Umsetzung des digitalen Monitoring-Tools unterstützt. Die wissenschaftliche Projektkoordination und Entwicklung des Indikatorensystems übernimmt das Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen (FiW).

Das Projekt wird im Rahmen des EFRE-Förderaufrufs „Regio.NRW – Transformation“ durch das Land Nordrhein-Westfalen und die EU kofinanziert. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Januar 2026 bis Dezember 2028. Das Gesamtprojektvolumen beträgt rund 2,23 Millionen Euro.

Mit der Beteiligung an IndiKlimA stärkt der Kreis Mettmann seine Aktivitäten zur Klimafolgenanpassung und trägt dazu bei, Klimaanpassung in Nordrhein-Westfalen künftig noch systematischer und wirkungsorientierter zu gestalten. Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf der Projektwebsite IndiKlimA.

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