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Impulse für gesundes und vielfältiges Aufwachsen

7. Fachtag des Beirats Kinder- und Jugendgesundheit des Kreises

Bild vergrößern: Die Referentinnen und Referenten des 7. Fachtags. © Kreis Mettmann
Die Referentinnen und Referenten des 7. Fachtags.

KREIS METTMANN. Gesund aufwachsen gelingt gemeinsam: Wie Bewegung, Ernährung und seelische Gesundheit von Beginn an gestärkt werden können, stand in dieser Woche im Mittelpunkt des 7. Fachtag des Beirats Kinder- und Jugendgesundheit des Kreises Mettmann. Rund 130 Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, Jugend- und Schulämtern, dem Gesundheitswesen, der Psychologie und den Verwaltungen der kreisangehörigen Städte kamen in der Stadthalle Erkrath zusammen.

Das gemeinsame Ziel: Wege aufzeigen für die nachhaltige Verankerung von Gesundheitsförderung und Prävention in Bildungseinrichtungen, der öffentlichen Verwaltung und dem medizinischen Bereich für Kinder im Alter von null bis zehn Jahren. „Gesundheit entsteht nicht nur in Arztpraxen oder Krankenhäusern. Sie entsteht dort, wo Kinder leben, lernen, spielen und ihre Persönlichkeit entwickeln: in Familien, Kitas, Schulen, Vereinen und ihrem sozialen Umfeld“, betonte Dr. Bettina Warnecke, Landrätin des Kreises Mettmann, in ihrem Grußwort.

Der Beirat Kinder- und Jugendgesundheit, eine ständige Arbeitsgruppe der Kommunalen Konferenz Gesundheit, Alter und Pflege, veranstaltete den Fachtag gemeinsam mit dem Sachgebiet Gesundheitsförderung des Kreises Mettmann. Die fachlichen Beiträge beleuchteten verschiedene Perspektiven auf ein gesundes Aufwachsen. Dörte Czepa-Mynarek und Atieh Ghaffarian gaben Einblicke in Daten und Fakten zur Kindergesundheit. Alina Waßerfuhr sprach über seelisch gesundes Aufwachsen. Heide Förster und Lukas Leibfried widmeten sich dem Thema Bewegung, während Hanna Wirtz und Andrea Schneider Ernährung als Chance für Gesundheit, Gemeinschaft und Teilhabe beleuchteten.

Ein Markt der Möglichkeiten ergänzte das Programm mit themenspezifischen Ständen. Dort nutzten alle Anwesenden die Gelegenheit zum Austausch mit Expertinnen und Experten und zur Vertiefung der fachlichen Impulse. Für Abwechslung sorgte eine Bewegungs- und Singpause mit zehn Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren und zwei Erzieherinnen des Familienzentrums Hochdahl-Mitte in Erkrath. In der Transfer-Runde „Vom Fachtag in den Alltag“ diskutierten die Referentinnen und Referenten gemeinsam mit Birgit Hunstig, Abteilungsleitung Kinder- und Jugendärztlicher Dienst, die Fragen der Teilnehmenden und mögliche Perspektiven für den Alltag. Der Praxisbezug stand dabei im Mittelpunkt: Die Inhalte des Fachtags wurden auf die Lebenswelten von Kindern und die Arbeit der beteiligten Einrichtungen und Fachbereiche bezogen. Das Fazit der Teilnehmenden: Die nachhaltige Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche schafft Perspektiven für Gesundheitsförderung und Prävention im Alltag der Kinder.

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