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Einstimmiges Jury-Votum beim Casting im Königshoftheater  
Neanderländer bereichert Biennale um magische Momente  

KREIS METTMANN. 2011 steht im Kreis Mettmann unter dem Motto "Theatersehnsucht" die nächste neanderland-Biennale an. Vom 28. Mai bis 30. Juni darf sich das Publikum auf rund 30 Aufführungen und Lesungen freuen.
Traditionell ist bei dem im zweijährigen Rhythmus und inzwischen zum fünften Mal stattfindenden Kulturfestival des Kreises Mettmann und seiner zehn Städte der Neanderländer/die Neanderländerin unterwegs, wirbt für die Veranstaltungen und besucht die Spiel- und Vorführungsstätten.
Nachdem in den vergangenen Jahren auswärtige Künstlerinnen und Künstler als Neanderländer den Kreis bereisten und damit sozusagen in der Entdeckerrolle waren, wird für das nächste Jahr ein anderes Konzept verfolgt. 2011 soll es eine Person sein, die aus dem Kreis Mettmann kommt oder sich mit dem Kreis verbunden fühlt. Zudem soll der Neanderländer 2011 über ein besonderes Talent verfügen und auf diese Weise wirkungsvoll die Biennale-Botschaft transportieren.
Sieben Wochen lang waren aufgeschlossene und kommunikative Talente aufgefordert, sich zu bewerben. Vorgaben hinsichtlich des Talentspektrums gab es nicht. Gefragt war alles, was eine der vielen starken Seiten des neanderlandes repräsentiert: handwerkliches oder künstlerisches Geschick, Waffelbäcker aus Leidenschaft, traditionelle Mundartkönner, sportliche, tänzerische, musikalische, komödiantische oder schauspielerische Begabungen.
14 Bewerbungen lagen zum Bewerbungsschluss am 24. Oktober vor. Alle Bewerber wurden daraufhin zum abschließenden Casting ins Königshoftheater in Mettmann eingeladen. Drei Bewerber hatten offenbar auf der Zielgerade doch noch kalte Füße bekommen und waren abgesprungen, elf Kandidaten jedoch (zwei aus Erkrath, einer aus Hilden, zwei aus Mettmann, zwei aus Langenfeld, zwei aus Düsseldorf, einer aus Köln, einer aus Kürten – die Auswärtigen jeweils mit den geforderten intensiven Bezügen zum Kreis Mettmann) fanden sich am Sonntag (7. November) pünktlich im Königshoftheater ein, um die prominent besetzte Jury von ihren Neanderländerqualitäten zu überzeugen.
Das Talentspektrum ließ an Breite nichts zu wünschen übrig: Da gab es Musiker, Schauspieler, Autoren, Erzähler, Zauberkünstler, Fotografen und auch einen waschechten Baas. Der jüngste Bewerber war 41, der älteste 72 Jahre alt.
Nachdem alle Kandidaten sich präsentiert hatten, bedurfte es für die Jury (WDR-Moderatorin Kerstin Hermes, Comedian und Grimme-Preisträger Michael Müller – bekannt aus Switch reloaded, Schauspieler Nito Torres, Biennale-Intendant Uwe Muth und Kreis-Kulturausschussvorsitzender Wolfgang Diedrich) nur einer kurzen Beratungszeit, um zu einem Urteil zu gelangen.
Einstimmig entschied sich die Jury dafür, dem Magier und Sänger Sven Heubes aus Düsseldorf die Rolle des Neanderländers zu übertragen. Bekannt ist Heubes nicht zuletzt durch Auftritte im Kommödchen in Düsseldorf, darüber hinaus steht er mit der Musik- und Tanz-/Theaterszene im Kreis Mettmann in Verbindung und tritt unter anderem mit dem magischem Chor "AbraCappella" regelmäßig im Kreisgebiet auf.
Überzeugt hatte Heubes insbesondere mit seiner Professionalität und humorvollen Schlagfertigkeit. Er ist ein echter Entertainer, der als Neanderländer das Publikum mühelos in seinen komödiantisch-magischen Bann ziehen wird.
Ebenso einstimmig fasste die Jury aber auch einen weiteren – ganz spontanen – Entschluss: Zwar kann es nur einen Neanderländer geben, aber Dagmar Grotendorst aus Mettmann beeindruckte die Jury ebenfalls so sehr, dass man sich einig war, ihr Talent keinesfalls ungenutzt lassen zu dürfen. Dagmar Grotendorsts lebendiger Erzählstil, ihre begeisternde und offene Art eröffnen ihr einen hervorragenden Zugang zu Kindern. Deshalb entschied die Jury, sie zur Biennale-Sonderbotschafterin für den Bereich Kinder- und Jugendtheater zu machen.
Landrat Thomas Hendele beglückwünschte die Auserwählten und bedankte sich zugleich bei allen Kandidaten und bei den Juroren für ihr Engagement.
Heubes und Grotendorst sind also nun die beiden Botschafter, die im Vorfeld der Biennale vom 16. bis 20. Mai 2011 im neanderland "Theatersehnsucht" aufkommen lassen und natürlich auch bei zentralen Veranstaltungen wie der Premiere und dem Finale dabei sein werden. Magier Sven Heubes verschlug es angesichts seiner Wahl zum Neanderländer nicht eben die Sprache, aber gerechnet hatte er mit dieser Entscheidung nicht: "Einen Zauberer zu verblüffen, ist nicht einfach. Aber dass ich nun der Neanderländer bin, verblüfft mich dennoch." Und auch Erzählerin Dagmar Grotendorst ist freudig überrascht: "Dass ich als Sonderbotschafterin auf die Kinder zugehen darf, freut mich riesig. Diese Aufgabe zugeteilt bekommen zu haben, war auch für mich heute ein magischer Moment."

Landrat Thomas Hendele mit Neanderländer Sven Heubes (rechts) und Sonderbotschafterin Dagmar Grotendorst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landrat Thomas Hendele mit allen Kandidaten und den Juroren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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