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24.05.2018

Zehn Jahre Frühstückstreff im Westpoint

Inklusiv und voll normal

Bärbel Steinfort und Sonja Schatter

Wenn das kein Grund zum Feiern ist… Seit zehn Jahren treffen sich monatlich Menschen mit Handicap zum gemütlichen Frühstück in der Gaststätte "Westpoint" in Ratingen. Dass die Gäste über solch einen langen Zeitraum treu sind, hat einen einfachen Grund: Wer sich mit Inhaberin Bärbel Steinfort unterhält, merkt schnell, was herzliche Atmosphäre bedeutet.
"Das Tolle ist, dass Bärbel immer ein offenes Ohr für uns hat", erzählt Stammgast Sonja Schatter, die es sich nicht nehmen ließ, im Namen des Frühstückstreffs einen Blumenstrauß mit vielen lieben Grüßen zu überreichen. "Der Frühstückstreff an jedem ersten Sonntag im Monat ist ein fester Termin in meinem Kalender."
Lange bevor es Worte wie „Inklusion“ und „Sozialraumplanung“ gab, wusste Bärbel Steinfort, deren Eltern bereits in der Gastronomie tätig waren, dass jeder etwas für ein gesellschaftliches Miteinander tun kann. "Meine Familie hatte eine Gaststätte in Düsseldorf Unterrath. In der Nähe gab es ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung, sodass meine Eltern dann irgendwann mal die Idee hatten, die Bewohner zu Kuchen und Kakao einzuladen. Daraus war dann ein regelmäßiger Kaffeeklatsch entstanden.
Als ich dann später meine eigene Gastwirtschaft in Ratingen eröffnet hatte, musste ich bei der Anfrage der KoKoBe Mettmann-Süd nicht lange überlegen, ob ich ein monatliches Frühstück für Menschen mit Unterstützungsbedarf organisieren würde."
"Und daraus ist auch mehr geworden", weiß Christian Jakubczak von der KoKoBe. "Viele der sonntäglichen Gäste kommen auch einfach mal auf einen Kaffee und einen kurzen Schwatz im Westpoint vorbei, wenn sie in der Nähe sind.“
"So wie es in einer guten Nachbarschaft sein sollte", sind sich Sonja Schatter und Bärbel Steinfort einig.


Info:
Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle – oder kurz KoKoBe – ist ein Angebot des Landschaftsverbandes Rheinland. Ziel ist es, Menschen mit geistiger Behinderung bei der Führung eines eigeständigen Lebens zu unterstützen und die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Die Arbeit der KoKoBe vor Ort wird von Zusammenschlüssen verschiedener Organisationen getragen. Im Kreis Mettmann haben sich die Graf Recke Stiftung, die evangelische Stiftung Hephata, der Kreis Mettmann, die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., das LVR-HPH-Netz Ost und der Verein »pro mobil« zusammengeschlossen.
Weitere Informationen zur KoKoBe und ihren Beratungsleistungen gibt es unter der Tel. 02104/992395 und per Email kokobe@kreis-mettmann.de .

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