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06.12.2017

Was macht eigentlich eine Heilerziehungspflegerin?

Stiftung Hephata ermöglicht Schülern des Berufskollegs Neandertal Einblicke ins Berufsleben


Hephata-Angestellter Florian S. und Praktikantin Sarah in einer Werkstatt der Betriebsstätte Benninghof in Mettmann

KREIS METTMANN. Sarah ist 19 und im zweiten Jahr ihrer schulischen Ausbildung zur staatlich geprüften Sozialassistentin am Berufskolleg Neandertal. Derzeit macht sie ein fünfwöchiges Praktikum bei der evangelischen Stiftung Hephata am Standort Mettmann und gewinnt dabei Einblicke in den Beruf einer Heilerziehungspflegerin. Dass sie sich bei Hephata um einen Praktikumsplatz beworben hat ist kein Zufall, denn bereits seit 2013 kooperieren das Berufskolleg und die Stiftung innerhalb des Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW).
Die jungen Erwachsenen kennen den KSW-Lernpartner durch zahlreiche Kooperationsmaßnahmen: So öffnet Hephata regelmäßig Interessierten die Türen im Wohnbereich, bei der Jugendhilfe, in den Werkstätten und in der Förderschule. Außerdem gibt es Gesprächsrunden mit dem Fachpersonal, in denen die Anforderungen, die notwendigen Kompetenzen sowie individuelle Fragen und Anmerkungen zum Beruf diskutiert werden.
Die Werkstätten der Betriebsstätte Benninghof in Mettmann ermöglichen im Bereich Montage Plus auch Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung die Teilhabe am Arbeitsleben. Hier begleitet Sarah die Gruppe während des Tages. „Ich unterhalte mich mit den Menschen, beschäftige mich mit ihnen und unterstütze sie bei der Arbeit oder beim Mittagessen, indem ich Essen anreiche.“ Rolf Weidenfeld, Betriebsstättenleitung Betriebsstätte Benninghof in Mettmann, ergänzt: „Solche Situationen werden auch während der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin thematisiert. So lernt man verschiedene Konzepte zur ‚Unterstützten Kommunikation‘ kennen und anwenden, um mit Menschen, die aufgrund einer Behinderung nicht oder nicht ausreichend zur verbalen Sprache kommen, zu kommunizieren.“
Sarah ist von der Arbeit mit Menschen begeistert: „Ich merke jeden Tag die Liebe, die alle ausstrahlen. Sie geben etwas wieder, sind so freundlich und herzlich!“ Schnell war für Sarah daher klar, dass sie Heilerziehungspflegerin werden und 2018 ihre Ausbildung bei der Hephata beginnen möchte.
„Die insgesamt dreijährige Ausbildung ist anspruchsvoll, bietet aber durch ihre integrierte Form die direkte Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis. Alle Auszubildende lernen drei Bereiche - die Werkstatt, das ambulante und das stationäre Wohnen - kennen“, erläutert Weidenfeld, der sich über Sarahs Berufswunsch freut. Jedes Jahr werden in der Betriebsstätte Benninghof 12 Heilerziehungspfleger ausgebildet. Die Bewerbungsverfahren für 2018 laufen derzeit. Wer an einem Ausbildungsplatz zum Heilerziehungspfleger oder zum Erzieher interessiert ist oder ein Freiwilliges Soziales Jahr machen möchte, kann sich noch bewerben.
Weitere Informationen zum KSW, mit dem der Kreis Mettmann und die IHK zu Düsseldorf seit 2002 kreisweit Kontakte zwischen weiterführenden Schulen und benachbarten Unternehmen zu dauerhaften Kooperationen verknüpft, gibt es bei Marie Louis, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, Tel. 02104/99- 2622, marie.louis@kreis-mettmann.de, oder auf www.ksw-me.de. 

 

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