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25.10.2018

Seelische Gesundheit in der Grundschule

Sechs Schulen beteiligten sich an zweijährigem Projekt


Zum Projektabschluss gab es Urkunden

KREIS METTMANN. Wie können Kinder seelisch gesund aufwachsen und was kann der Lebensraum Schule dazu beitragen? Mit diesen Fragen haben sich in den vergangenen zwei Jahren sechs inklusive Ganztagsgrundschulen aus dem Kreis Mettmann in einem Projekt der "Lott-Jonn-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit" des Kreisgesundheitsamtes intensiv beschäftigt.
Nun wurden die Ergebnisse der Arbeit und das große Engagement aller Beteiligten in einem gemeinsamen Abschluss gewürdigt.
Unter dem Titel "Kinder in den Blick nehmen" ging es im Projekt insbesondere darum, nachhaltige Strukturen in der inklusiven Ganztagsschule zu schaffen. Vor allem Kinder mit Unterstützungsbedarf im sozial-emotionalen Bereich werden frühzeitiger erkannt und individuell gefördert. Bei der Erstellung eines individuellen Drehbuchs für die sozial-emotionale Förderung in jeder Schule erhielten die Schulen Unterstützung von der Dipl. Psychologin Dr. Karolina Urton.
Zwei Schulen befassten sich zudem in einem besonderen Modul mit dem Thema Bewegung im Schullalltag. Hierbei stand Dipl. Sportwissenschaftlerin Heide Förster von der Lott-Jonn-Initiative hilfreich zur Seite. Es ging sowohl um Bewegung im Unterricht als auch in der Betreuung im Offenen Ganztag und das Lernen in, mit und durch Bewegung. Das wirkte sich auf viele Bereiche, zum Beispiel auf die Raumgestaltung und das Spielen auf dem Pausenhof aus.
In der ausführlichen Abschluss-Präsentation wurde schnell klar: So vielfältig und individuell die Situationen und die Rahmenbedingungen in den Schulen sind, so individuell sind auch die Ziele und Lösungsansätze.
Einig waren sich alle darin: Kinder können nur gut gefördert werden, wenn das, was am Vormittag gilt, auch im offenen Ganztag noch richtig ist und umsetzbare Verhaltensziele gemeinsam erarbeitet werden. Und deshalb sind allen Fachkräften an den Schulen das verbesserte Zusammenspiel von Vor– und Nachmittag in sogenannten multiprofessionellen Teams und regelmäßige Förderkonferenzen zur Entwicklung von Kindern ein besonderes Anliegen.
Mit der Übergabe der Urkunde endete nun zwar das Projekt; den Prozess aber werden die Schulen fortführen.

Die teilnehmenden Schulen waren: Astrid-Lindgren-Schule in Ratingen, Grundschulen Bollenberg in Haan, Friedrich–Fröbel-Schule und Grundschule Am Brückentor in Langenfeld, Wilhelm-Ophüls-Schule und Regenbogenschule in Velbert

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