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03.05.2018

Schwierige Elterngespräche meistern

Fortbildung für Kita-Fachkräfte

Schwierige Elterngespräche sollten gut vorbereitet werden.

KREIS METTMANN. Der tägliche Austausch mit Eltern gehört für Erzieherinnen und Erzieher zur Alltagsroutine. Meist bleiben ein paar Minuten Zeit, um sich kurz über dies und das auszutauschen. Geht es allerdings um „unangenehme Wahrheiten“, kann sich ein vorher freundlicher Kontakt zu einem unerfreulichen Gespräche entwickeln. Trotz guter Vorbereitung und intensiven Bemühens können Gespräche eskalieren. Häufige Ursachen für die Konflikte sind nicht erfüllte Erwartungen, fehlende Strategien, kommunikative Missverständnisse und vieles mehr.
Auf Einladung der "Lott-jonn-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit" des Kreises Mettmann befassten sich jetzt 16 Erzieherinnen und Erzieher in einer Fortbildung damit, wie sich schwierige Elterngespräche meistern lassen. "Wie halte ich die Gesprächsführung in der Hand? Wie gelingt es mir, den roten Faden nicht zu verlieren?" – Diese Fragen beschäftigten die Fachkräfte. Dipl. Pädagogin und Elterncoach Dorothea Grotenrath verriet viele Türöffner, ums ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit der Gruppe griff sie Beispiele aus dem Kita-Alltag auf. Mit vielen praktischen Übungen erarbeiteten die Erzieher Gesprächsstrategien für mehr Sicherheit bei Elterngesprächen– sowohl für Gespräche "zwischen Tür und Angel" als auch für ausführliche Beratungsgespräche. Dabei wurde schnell klar: Auch die eigene Haltung dem Gesprächspartner gegenüber spielt eine große Rolle. Wie es gelingt, seinem Gegenüber auf Augenhöhe zu begegnen und aktiv zuzuhören und welche Strategien der Empathie hierbei hilfreich sind, wurde in Rollenspielen eingeübt.
"Die praxisnahen Beispiele waren sehr hilfreich für mich. Ich nehme sehr viele Tipps für die bevorstehenden Gespräche mit. Auch der rege Austausch hat gut getan", so eine Erzieherin. Einig waren sich die Teilnehmer vor allem darin: Das Wichtigste ist, dass auch bei unangenehmen und kritischen Gesprächen immer das Kind und dessen Wohlergehen im Mittelpunkt stehen.

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