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erstellt am: 01.10.2019

Schüler schnuppern in die Arbeitswelt

Berufsfelderkundung: Betriebe gesucht

KREIS METTMANN. Alle weiterführenden Schulen im Kreis Mettmann nehmen am Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ teil. Ziel dieser Initiative ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf zu optimieren. Verschiedene Standardelemente werden durchlaufen, damit Jugendliche die Schulen mit einer klaren beruflichen Orientierung verlassen. Ein wichtiges Element dabei ist die betriebliche Berufsfelderkundung, die im Kreis Mettmann in der Woche vor den Osterferien (27. März bis 1. April 2020) stattfinden wird.
Dabei erhalten Schüler der 8. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, an drei Tagen drei unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen. Ziel ist es, den betrieblichen Alltag erlebbar zu machen und erste Kontakte zwischen Betrieben und potenziellen Auszubildenden entstehen zu lassen. Jugendliche lernen aktiv berufliche Tätigkeiten im Betrieb kennen z.B. durch kleine Arbeitsproben oder praktische Übungen. Zudem können sie sich mit Ausbildern und Auszubildenden austauschen, einzelne Arbeitsplätze besuchen und sich die Arbeitsabläufe erläutern lassen.

Die Jugendlichen erhalten einen ersten Eindruck der realen Arbeitswelt, der ihnen helfen soll, zu erkennen, welches Berufsfeld für sie passend ist. Firmen haben die Chance, ihr Unternehmen zu präsentieren und mögliche Fachkräfte von morgen für sich zu begeistern.
Nicht nur Firmen, die selbst ausbilden sind aufgerufen, ihre Türen für Achtklässler zu öffnen. Alle Betriebe, Einrichtungen, Organisationen, Behörden und Institutionen im Kreis Mettmann und angrenzenden Standorten sind eingeladen, durch einen Blick „hinter die Kulissen“ Jugendliche bei ihrer Berufswahl zu unterstützen. Hilfreich und erwünscht sind jegliche Möglichkeiten, einen Tag in das „echte Leben“ nach der Schule zu schnuppern. Wie sieht ein Tag auf dem Bau aus? Was macht eigentlich ein Ingenieur? In welchen Branchen sind Menschen tätig, die Sozialpädagogik, Jura, Wirtschaft, Informatik oder Kunst studiert haben? Welche Perspektiven gibt es in der Gastronomie? Woran arbeitet ein Bürokaufmann? Welche Aufgaben hat eine Arzthelferin? In welchen Berufen benötigt man ein duales Studium?

Der zeitliche Umfang eines Berufsfelderkundungstages entspricht einem Schultag. Die Berufsfelderkundung kann für einzelne Jugendliche oder auch kleine Gruppen angeboten werden. Die rechtlichen Bestimmungen entsprechen denen des Betriebspraktikums und sind somit vielen Unternehmen bereits vertraut. Die Berufsfelderkundungen ergänzen die mehrwöchigen Schülerpraktika, die weiterhin wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung in der Schule bleiben.
Unter www.berufsfelderkundung-me.de stellt der Kreis Mettmann ein Buchungsportal bereit, mit dem Schüler und Anbieter schnell und unbürokratisch zusammenfinden. Dort können sich Betriebe bis zum 16. Januar 2020 online registrieren und ihre Angebote zur Berufsfelderkundung und die Anzahl der angebotenen Plätze einstellen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen können damit viel leichter als bislang auf sich aufmerksam machen und sich den Jugendlichen - und der regionalen Öffentlichkeit - als potenzielle Ausbildungsbetriebe vorstellen.
Rund 4.500 Achtklässler im Kreis Mettmann suchen in diesem Schuljahr Plätze für Berufsfelderkundungen. Weitere Informationen zur Berufsfelderkundung sind unter www.koko-me.de abrufbar oder beim Regionalen Bildungsbüro des Kreises erhältlich: schule-beruf@kreis-mettmann.de. Konkrete Fragen zum Buchungsportal oder der Berufsfelderkundung allgemein beantwortet Frau Zink, Tel.: 02104/99-2084.



 

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