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08.09.2017 | Artikel

Regierungspräsidentin Radermacher zu Gast bei Landrat Hendele

Antrittsbesuch im Kreishaus

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher (2.v.r.) traf Landrat Hendele und die Führungsriege der Kreisverwaltung

KREIS METTMANN. Birgitta Radermacher ist keine, die es sich im Chefsessel bequem macht. Die neue Regierungspräsidentin will wissen, womit und mit wem sie es zu tun bekommt und ist deshalb schon jetzt viel unterwegs in ihrem Bezirk.
Erst wenige Tage im Amt stattete sie schon am Freitag Landrat Thomas Hendele im Mettmanner Kreishaus ihren Antrittsbesuch ab. Fremd sind sich die beiden freilich nicht, denn in ihrem früheren Amt als Polizeipräsidentin in Wuppertal hat Radermacher mit ihrem Kollegen Hendele in dessen Eigenschaft als Chef der Kreispolizeibehörde bereits zusammengearbeitet.
Nun aber begegnet man sich auf einem ganz anderen Parkett unter ganz anderen Bedingungen und mit ganz anderen Aufgabenstellungen und muss sich dort erst einmal neu kennenlernen. Schließlich ist die Bezirksregierung Aufsichtsbehörde für den Kreis. Und in vielen verwaltungsfachlichen, planungsrechtlichen oder Genehmigungsverfahren befinden sich beide Behörden nahezu laufend in Abstimmungsprozessen, so zum Beispiel im Schulbereich, bei der Straßenplanung und im Umweltschutz. Nicht zuletzt ist die Bezirksregierung für die Genehmigung des Kreishaushaltes zuständig.
In die Themen, die den Kreis Mettmann und die Bezirksregierung gemeinsam bewegen, wird sich die Regierungspräsidentin in den kommenden Wochen noch einarbeiten.
Vorerst wünschen sich Radermacher wie auch Hendele, dass das Verhältnis zwischen beiden Behörden auch künftig von Fairness und Konstruktivität geprägt bleibt. Thomas Hendele nach dem Gespräch: "Besonders freue ich mich darüber, dass Frau Radermacher schon jetzt ein klares Bekenntnis zur Metropolregion Rheinland abgelegt hat. Dass wir auf diesem Weg gemeinsam voranschreiten werden, ist allen Mitstreitern in der Region sehr wichtig." Und Birgitta Radermacher bekräftigt: "Das Vertrauen in konstruktive Zusammenarbeit besteht noch aus 'alten Zeiten'. Wir werden es mit den Akteuren sowohl aus dem Kreis Mettmann als auch der Metropolregion pflegen."

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