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12.10.2017

Neue Sprechstunde für Erwachsene mit geistiger Behinderung

KoKoBe berät in Langenfeld


Peter Herz (Koordinator für Behindertenfragen des Kreises Mettmann), Holger Hammer (Referatsleiter Soziale Angelegenheiten der Stadt Langenfeld), Christian Jakubczak (KoKoBe Mettmann Süd)

KREIS METTMANN. Irgendwann kommt der Tag, da möchte jeder dem elterlichen Zuhause den Rücken kehren und in die erste eigene Wohnung ziehen. Für Menschen mit einer geistigen Behinderung und für deren Angehörige stellen sich dann viele Fragen:
Welche Wohnformen gibt es überhaupt? Wer unterstützt bei den Dingen des Alltags? Und wer finanziert das alles?
Dazu, sowie zu vielen weiteren Themen, gibt Christian Jakubczak von der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) für Menschen mit geistiger Behinderung im Kreis Mettmann den Bürgern in Langenfeld umfassend Auskunft.
Die Beratung findet an jedem dritten Dienstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr in Raum 101 des Rathauses in Langenfeld statt. Der Zugang ist barrierefrei. Die nächsten Termine sind der 17. Oktober, 21. November, 19. Dezember.
Das Amt für Menschen mit Behinderung des Kreises Mettmann hat mit Unterstützung des Referates für Soziale Angelegenheiten der Stadt Langenfeld dieses Beratungsangebot vor Ort auf den Weg gebracht. Es ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die fachliche Beratung umfasst individuelle Hilfsangebote zu den Themen Wohnen, Arbeiten und Freizeit.
„Die monatliche Sprechstunde der KoKoBe ergänzt unser breit gefächertes Serviceangebot für die vielfältigen Lebenslagen unserer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Brigitte Rothenkirchen, Inklusionsbeauftragte der Stadt Langenfeld.
„Menschen mit einer geistigen Behinderung und deren Angehörige sind oft unsicher, wie und wo die passgenaue Wohnform im Kreis Mettmann gefunden werden kann. Daraus entstehen weitere Fragen, zum Beispiel, welche Anträge zu stellen sind und wie die pädagogische Betreuung gewährleistet wird“, weiß Peter Herz, Koordinator für Behindertenfragen im Kreis Mettmann, zu berichten.
Die KoKoBe berät im gesamten Kreisgebiet Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige zielführend und kompetent. Ein Großteil der Ratsuchenden möchte sich über die unterschiedlichen Wohnmöglichkeiten erkundigen oder hat vielleicht auch schon konkrete Vorstellungen. „Hier hilft es, dass die KoKoBe sehr eng zu allen Trägern der unterschiedlichen Wohnformen vernetzt ist und zielführend mit den Klienten Perspektiven entwickelt“, so Peter Herz.
Außerhalb der Sprechstunden ist Christian Jakubczak telefonisch unter Tel. 02104/99-2384 zu erreichen.

Info:
Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle ist ein Angebot des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). Die Arbeit der KoKoBe vor Ort wird von Zusammenschlüssen verschiedener Organisationen getragen. Im Kreis Mettmann haben sich die Graf Recke Stiftung, die evangelische Stiftung Hephata, der Kreis Mettmann, die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., das LVR-HPH-Netz Ost und der Verein „pro mobil“ zusammengeschlossen.

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