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12.04.2017 | Artikel

Landrat Hendele legt vierten Statusbericht vor

Erneuerbare Energien im Kreis Mettmann

KREIS METTMANN. Den vierten Statusbericht „Erneuerbare Energien“ für den Kreis Mettmann, und die drei Bergischen Großstädte Remscheid, Solingen und Wuppertal, der die Verbreitung regenerativer Energien in der Region und deren Nutzung zeigt, legte Landrat Thomas Hendele jetzt vor.
Seit rund 13 Jahren existiert eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Mitarbeitern der drei Bergischen Großstädte und des Kreises Mettmann zum Thema „Erneuerbare Energien“. Der Statusbericht wurde von der Arbeitsgruppe als Idee entwickelt und gemeinsam umgesetzt.
Landrat Hendele betont: „Der Statusbericht Erneuerbare Energien ist ein gutes Beispiel für die regionale Zusammenarbeit über die Kreis- und Stadtgrenzen hinaus. Ich freue mich, diesen Bericht nun in der vierten Ausgabe vorlegen zu können.“
Zielgruppen des Statusberichts sind die Entscheider in Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie interessierte Bürger.
„Seit den Stürmen Kyrill und Ela“, so Hendele weiter, „ist allen vor Augen geführt worden, dass der Klimawandel keine abstrakte Angelegenheit ist oder nur die Eisbären am Nordpol betrifft.“ Experten zufolge werden sich trockene Sommer, sehr regenreiche Winter sowie unvorhersehbare lokale Starkregenereignisse mit Überschwemmungsgefahr häufen.
Auch der Kreis prüft bei allen Bau- und Umbauprojekten, ob erneuerbare Energien zum Einsatz kommen können. Beispielsweise wird das in diesem Jahr fertiggestellte neue Verwaltungsgebäude 2 der Kreisverwaltung in der Goethestraße mit Holzpellets beheizt.
Bereits 2006 wurden alle kreiseigenen Gebäude nach einem einheitlichen Verfahren energetisch bewertet und nach Einsparpotenzialen untersucht. Im Jahre 2008 wurden nach einer europaweiten Ausschreibung mehrere Dächer von kreiseigenen Liegenschaften von drei Investorengruppen mit Photovoltaikanlagen – teils in Form von Bürgersolaranlagen – ausgestattet.
„Der Klimaschutz genießt inzwischen einen hohen Stellenwert in der Kommunalpolitik und im Verwaltungshandeln“, betont Hendele.
Die energetische Sanierung dient der regionalen Wertschöpfung insbesondere im Handwerksbereich und bei kleineren Unternehmen vor Ort und schafft zusätzliche Beschäftigung in den Kommunen. Nicht zuletzt senken energetisch sanierte Gebäude die Kostenbelastung ihrer Nutzer. Dies schafft Standortvorteile für die jeweilige Kommune und senkt insgesamt die Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Ausland. Das ist wirtschaftlich darstellbar, technisch unproblematisch und ökologisch sinnvoll. Dazu werden die Bürger im Kreis Mettmann durch das Angebot der unabhängigen Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW unterstützt (www.verbraucherzentrale.nrw/projekt-energiewende-vor-ort-angebot,
Tel. 02173/8 49 25 11 und 02102/1 01 78 90).
Der Statusbericht Erneuerbare Energien ist auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-mettmann.de einsehbar.
Die Druckfassung kann bei Peter Wobbe-von Twickel, Umweltamt Kreis Mettmann, Düsseldorfer Str. 26, Tel. 02104/99-2866, p.wobbe@kreis-mettmann.de, bestellt werden.



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