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28.10.2019

Kreis fördert Biostation mit 25.000 Euro für Umweltbildung

Landrat Thomas Hendele übergibt Bewilligungsbescheid an Haus Bürgel

Landrat Thomas Hendele, Elke Löpke, Gerd Spiecker
Landrat Thomas Hendele, Elke Löpke, Gerd Spiecker

MONHEIM. Einen Förderbescheid über 25.000 Euro hat jetzt Landrat Thomas Hendele an die Geschäftsführerin der Biologischen Station Haus Bürgel, Elke Löpke, sowie Gerd Spiecker als Vorsitzenden des Vereins Biologische Station übergeben.
Nach dem Willen des Kreistages soll die Arbeit der Umweltbildungszentren im Kreis Mettmann sowohl durch Kooperationen intensiviert als auch finanziell gefördert werden.
"Die Biologische Station betreibt nicht nur aktiven Natur- und Landschaftsschutz, sondern leistet auch einen unschätzbaren Beitrag zur Umweltbildung für Kinder und Erwachsene. Diese Bemühungen möchte der Kreistag nachhaltig unterstützen", so Landrat Thomas Hendele.
Derzeit hat die Biologische Station im Jahr rund 7.000 Besucher aller Altersgruppen. Die Angebote für Kindergärten und Schulklassen reichen von der Teichuntersuchung über die Schatzsuche bis hin zur Obsternte mit Saftpressen. Für Erwachsene werden z.B. Wanderungen, Führungen oder Exkursionen für Hundehalter angeboten. Zudem bestehen Kooperationen mit dem römischen Museum und einer Kaltblutzucht, so dass in diesen Bereichen Kombiveranstaltungen angeboten werden können.
Den Zuschuss des Kreises möchte die Biostation unter anderem in die Ausbildung ehrenamtlicher Multiplikatoren, in die Anschaffung von Materialien sowie in eine Kampagne als Anregung zur Untersuchung von Teichen und Bächen in der Nähe von Schulen investieren. Außerdem sollen Schulen aus dem Kreis Mettmann kostenlos an Veranstaltungen teilnehmen können und keinen Eigenanteil leisten müssen.


Hintergrund:

Im Zuge der Beratungen des Abschlussberichtes zum Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept hat der Ausschuss für Umwelt , Landschafts- und Naturschutz des Kreises Mettmann im Herbst vergangenen Jahres auf Antrag der CDU-Fraktion einstimmig beschlossen, dass eine Konzeption zur Intensivierung der Zusammenarbeit mit und zwischen den Umweltbildungszentren im Kreis Mettmann entwickelt werden soll. Zudem wurde eine "zielgerichtete finanzielle Unterstützung" angeregt.
Zur Umsetzung dieses Beschlusses wurde mit den vier im Kreis Mettmann bestehenden Umweltbildungszentren
• Naturschutzzentrum Bruchhausen,
• Biologische Station Haus Bürgel
• Zeittunnel Wülfrath
• Umweltbildungszentrum Heiligenhaus
Kontakt aufgenommen. Es wurden Aussagen zum Einzugsbereich, zu den Zielgruppen, zu Inhalt und Bandbreite der Themen, zum Personaleinsatz sowie zur Entwicklungsperspektive abgefragt.
Im Ergebnis wurde festgestellt, dass alle Einrichtungen durchaus Ideen und neue Zielrichtungen entwickeln könnten, allerdings nur dann, wenn weitere Mittel oder zusätzliche Personalkapazitäten zur Verfügung gestellt würden.
Im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2019 hat daraufhin der Kreisausschuss beschlossen, insgesamt 80.000 Euro zur finanziellen Unterstützung der Umweltbildungseinrichtungen bereitzustellen. Dabei wurde festgelegt, dass das Naturschutzzentrum Bruchhausen und die Biologische Station Haus Bürgel jeweils 25.000 Euro, der Zeittunnel Wülfrath und das Umweltbildungszentrum Heiligenhaus jeweils 15.000 Euro erhalten.
Die Evaluierung der Mittel soll ein Jahr nach Mittelauszahlung erfolgen.
Da nach der politischen Willensbildung im Kreistag die Unterstützung der Umweltbildungseinrichtungen eine nachhaltig wirksame und keine Momentaufnahme sein soll, ist beabsichtigt, die Mittel in unveränderter Höhe auch für die Jahre 2020 und 2021 im Haushalt bereitzustellen.

 

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