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15.04.2013

Siebtklässler lernen Neues über Trinkwasser

Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft
Christine Illgner (l.) und Katharina Binus (r.) mit den Carl-Fuhlrott-Schülern der 7a beim Brunnen Sedental.
Christine Illgner (l.) und Katharina Binus (r.) mit den Carl-Fuhlrott-Schülern der 7a beim Brunnen Sedental.
Scheima und Hasma (v. l.) testen die Wasserqualität.
Scheima und Hasma (v. l.) testen die Wasserqualität.

KREIS METTMANN. Wo kommt eigentlich unser Trinkwasser her? Dieser Frage gingen Siebtklässler der Carl-Fuhlrott-Hauptschule in Erkrath mit Unterstützung ihres Lernpartners im Kooperationsnetz Schule - Wirtschaft, den Stadtwerken Erkrath, auf den Grund.
Erst vor Kurzem hatte Stadtwerke-Energieberaterin Christine Illgner den Neuntklässlern der Carl-Fuhlrott-Schule Tipps rund um das Thema „Lebensplanung – der eigene Haushalt“ gegeben. Jetzt besuchte sie die Klasse 7a und brachte den Schülern Wissenswertes über Trinkwasser näher.
Pünktlich um acht Uhr begrüßt Biologielehrerin Katharina Binus den Gast und übergibt Illgner für die nächsten fünf Stunden das Unterrichts-Zepter. „Heute wird sich für uns alles ums Thema Wasser drehen“, erklärt Illgner der Klasse. Als erstes gilt es heraus zu finden, welche Eigenschaften die Schüler eigentlich vom Trinkwasser erwarten. Hart oder weich, prickelnd oder still, süß oder salzig - aus über 20 Beschaffenheiten einigen sich die Schüler letztlich auf vier Dinge, die sie von ihrem Leitungswasser erwarten: „Vor allem frisch, kühl, geruchlos und sauber sollte es sein“, zählen sie auf. „Aber auch frei von Krankheitserregern“, sagt Illgner und nennt damit eine der Eigenschaften, die erst einmal nicht mittels Sehen, Schmecken oder Riechen wahrnehmbar sind.
Die wichtigsten Eigenschaften gefunden, folgt gleich die nächste spannende Frage: „Wo kommt denn eigentlich unser Trinkwasser her?“, fragt Illgner. Darauf hat Elyesa eine Antwort: „Man muss sich die Erde wie einen Schwamm vorstellen“, meint er: „Und der saugt das Regenwasser auf.“ Aber wie gelangt man an das vom „Schwamm“ aufgenommene Grundwasser? Illgner erklärt: „Wir brauchen ein Loch in der Erde, das bis zum Grundwasser reicht.“
Dann geht es für die Schüler direkt zu einem Ort der Wassergewinnung, dem Sedental-Brunnen. Sie nehmen dort Wasserproben. Mit vollen Wasserflaschen setzen die Siebtklässler ihren Ausflug fort und besuchen nun die Stadtwerke Erkrath. Dort dürfen sie ihre eigenen Wasserproben mit Hilfe von Minilaboren auf die Wasserhärte, den pH-Wert und den Nitratgehalt untersuchen. Dabei haben die „jungen Biologen“ besonders viel Spaß. Scheima erzählt stolz: „Hasma und ich haben Regenwasser, Grundwasser, Leitungswasser und destilliertes Wasser miteinander verglichen. Ich finde es spannend, etwas Neues zu lernen.“ Wie Hasma und Scheima gefallen auch Anna und Aleks der Brunnen und das Teststäbchen-Experiment am Besten.
Nicht versäumen wollen die Schüler einen Blick in die Aufbereitungsanlage des Wasserwerks. „Hier sprudeln wir mit Sauerstoff das Eisen im Wasser zu Rostpartikeln. So kann das Eisen später herausgefiltert werden“, erklärt Illgner. Sie ist nicht nur für die Energieberatung und Öffentlichkeitsarbeit bei den Stadtwerken Erkrath verantwortlich, sondern auch für die seit 2004 bestehende Lernpartnerschaft mit der Carl-Fuhlrott-Schule, die im Rahmen des Kooperationsnetzes Schule - Wirtschaft entstand.
„Die heutige Aktion ist in dieser Form neu und wird bald auch mit den beiden Parallelklassen durchgeführt“, sagt Illgner und Binus ergänzt: „Sie ist aber bereits fest im Schulprogramm verankert und ergänzt die vom Lehrplan vorgesehene Behandlung des Themas Wasser optimal.“ Der Besuch der Siebtklässler fand im Rahmen des Kooperationsnetzes Schule - Wirtschaft statt, das vom Kreis Mettmann und der IHK Düsseldorf getragen wird und kreisweit Schulen und Unternehmen verbindet. Weitere Informationen zum Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft gibt es bei Bernadette Becker unter 02104 - 992622 oder unter www.kreis-mettmann.de/Wirtschaft

 

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