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Prävention von Genitalverstümmelung in Deutschland

Broschüre gibt wichtige Hinweise zum Schutz junger Mädchen

KREIS METTMANN. „Prävention von Genitalverstümmelung in Deutschland – Handlungsempfehlungen für Fachkräfte und Interessierte zum Schutz gefährdeter Mädchen“ lautet der Titel einer Broschüre, die jetzt
vom Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann, der Opferschutzorganisation Weißer Ring sowie der Kinderschutzorganisation TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung herausgegeben wurde.
Die Broschüre soll zum gezielten Schutz akut gefährdeter Mädchen beitragen. Die darin enthaltenen konkreten Handlungsempfehlungen unterstützen Behörden, Jugendämter und Fachkräfte dabei, Gefährdungen richtig einzuschätzen und Mädchen sicher vor der schweren Misshandlung zu schützen. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen werden Strategien zum wirksamen Schutz der Mädchen sowohl in den Herkunftsländern als auch in Deutschland präsentiert. Außerdem gibt die Broschüre einen Überblick über Hintergründe, Verbreitung und Folgen der Genitalverstümmelung.
In Deutschland sind zwischen 30.000 und 50.000 minderjährige Mädchen von der Gewalt genitaler Verstümmelung bedroht. Allein in Nordrhein-Westfalen leben etwa 10.000 Frauen und Mädchen aus Hochrisikoländern, wie Somalia, Äthiopien oder Ägypten. Bis zu 80 Prozent der Gefährdeten werden tatsächlich Opfer der Verstümmelung, häufig während Reisen ins Heimatland der Eltern.
„Der wirksame Schutz vor Genitalverstümmelung muss unterstützt und für die Problematik sensibilisiert werden. Bei Anhaltspunkten für ein solches Verbrechen sollten die entsprechenden Kontaktstellen angesprochen werden“, appelliert Landrat Thomas Hendele.
Die Broschüre steht unter http://www.kreis-mettmann.de/media/custom/2023_1298_1.PDF?1340963565 zum Download zur Verfügung oder kann bei der Gleichstellungsstelle des Kreises (Tel. 02104/991023, gleichstellungsstelle@kreis-mettmann.de) bestellt werden.


 

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