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Die Ringelnatter –Harmlose Schlangen im Kreis Mettmann

Neues Faltblatt der Unteren Landschaftsbehörde
Kopf einer Ringelnatter mit gelben Mondflecken
Kopf einer Ringelnatter mit gelben Mondflecken
Urheber: Darkone / Wikipedia


KREIS METTMANN. „Hilfe…eine Schlange!“ Bei vielen Menschen löst die Begegnung mit einer Schlange  zunächst einmal Furcht und Unbehagen aus, selbst wenn es sich um eine völlig harmlose, heimische Vertreterin ihrer Art handelt. Jetzt im Frühjahr verlassen die Ringelnattern nach dem langen kalten Winter ihre Überwinterungsquartiere, suchen die wärmende Sonne und gehen auf Partnersuche. Beim Kreis Mettmann melden sich jetzt wieder vermehrt besorgte Personen, die eine „Giftschlange“ in ihrem Garten vermuten und unsicher sind,  wie sie sich verhalten sollen. Manchmal wird sogar gleich die Polizei oder Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt.
Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Mettmann hat daher ein neues  Faltblatt mit dem Titel "Ringelnattern- Harmlose Schlangen im Kreis Mettmann“ herausgegeben.
Denn: „Bei allen bisher gemeldeten und überprüften Schlangenfunden im Kreis Mettmann handelte es sich um eine harmlose Ringelnatter. Sie ist absolut ungefährlich und nicht giftig. Weder Menschen, noch Haustieren kann sie etwas anhaben, vielmehr ist es umgekehrt“, erläutert Christiane Peschkes-Kessebohm von der Unteren Landschaftsbehörde.
Eine traurige Tatsache: aus Unwissenheit, Angst oder Mutwilligkeit, werden die friedfertigen Ringelnattern nicht selten verjagt oder sogar getötet. Wer solche unnötigen Maßnahmen ergreift, handelt nicht nur unbedacht, sondern macht sich zudem strafbar, schließlich gehört die Ringelnatter zu den besonders geschützten Tierarten. Die Schlangenart ist von Natur aus scheu und ergreift bei Störungen in der Regel die Flucht. Fühlt sie sich in die Enge gedrängt, wird sie versuchen, sich zu wehren. Sie kann fauchen, sich aufblähen und drohend mit dem Kopf stoßen. Ihre Devise ist dabei allerdings: mehr Schein als Sein. Ein Biss ist äußerst selten und bleibt folgenlos. Wird die Schlange ergriffen, kann sie ein übel riechendes und lang anhaftendes Sekret absondern. Wenn alles nicht hilft, zeigt sie ihr schauspielerisches Können. Sie legt sich auf den Rücken, lässt ihre Zunge heraushängen und stellt sich einfach tot.
Ausgewachsene Ringelnatterweibchen sind meist um einen Meter lang, die Männchen deutlich zierlicher.
Man kann ihnen im ganzen Kreisgebiet begegnen, insbesondere aber in Ratingen, Velbert, im Neandertal und im Südkreis. Dort trifft man sie aber nicht nur in der freien Natur, sondern auch im Siedlungsbereich an. Vor allem in naturnahen Gärten legt sie gerne ihre Eier in warmen Komposthaufen ab. Zwischen Juli und September schlüpfen dort die  bleistiftgroßen Jungschlangen. Zurück bleiben nur leere Eierschalen, die zerquetschten Tischtennisbällen ähneln.
Das neue Faltblatt liegt ab sofort in den Bürgerbüros und Bibliotheken der kreisangehörigen Städte aus und steht auf den Internetseiten des Kreises Mettmann zum kostenlosen Download bereit. Gegen Einsendung eines frankierten Rückumschlags (45 Cent) kann es außerdem bei der Unteren Landschaftsbehörde, Goethestr. 23, in 40822 Mettmann, angefordert werden.

 
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