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Neue Sonderausstellung im Neanderthal Museum

Wölfe im Neandertal
Vom Wolf zum Haushund
Vom Wolf zum Haushund
Wölfe im Neandertal
Wölfe im Neandertal
gefördert durch:


 

NEANDERTAL. Der Wolf war einst, neben dem Menschen, das am weitesten verbreitete Säugetier der Welt. Heute jedoch ist er in vielen Teilen Europas ausgestorben. Kaum ein anderes Tier hat eine so wechselhafte Behandlung durch den Menschen erfahren, wie der Wolf: Er wurde verteufelt und gejagt – während sein Nachfahre, der Haushund, weltweit beliebt ist.
Heute ziehen im Osten Deutschlands wieder wilde Wölfe ihre Jungen auf.
Doch zufällige Sichtungen und Begegnungen mit Wölfen sind sehr selten, denn sie meiden den Menschen. Aber sie hinterlassen Spuren, die ihre Anwesenheit verraten. Die Sonderausstellung „Wölfe im Neandertal“, die bis 17. März im  Neanderthal Museum in Mettmann, zu sehen ist, folgt diesen Spuren.
Die Ausstellung setzt sich aus der Wanderausstellung „Wölfe“ des Senckenbergmuseums für Naturkunde Görlitz und einem vom Neanderthal Museum konzipierten kulturgeschichtlichen Teil, in dem es um eiszeitliche Wölfe und die ältesten Hunde geht, zusammen.
Am Beispiel der Lausitzer Rudel vermittelt die Ausstellung Erkenntnisse zur Biologie und Ökologie frei lebender Wölfe. Filmaufnahmen der Rudel, zahlreiche Modelle und Präparate sowie akustische Installationen machen sie zu einem Erlebnis für alle Sinne. Dazu gehört auch ein Spielbereich, in dem Kinder den Nachtwald und seine Stimmen kennenlernen und Geschichten über Wölfe hören.
Der kulturgeschichtliche Teil der Ausstellung widmet sich der Zähmung des Wolfes, dem Urahnen des Hundes. Wolf und Mensch hatten schon seit Hunderttausenden von Jahren Kontakt. Bei Ausgrabungen finden sich immer wieder Knochen von Wölfen, sie waren Jagdbeute der eiszeitlichen Menschen. Schmuck aus Wolfszähnen zeigt den Respekt der Menschen vor dem Wolf. Erst in den dichten Wäldern der Nacheiszeit wird der Hund zum wichtigsten Jagdhelfer des Menschen und ist stark verbreitet. In der folgenden Jungsteinzeit werden Hunde gemeinsam mit den Menschen sesshaft und übernehmen neue Aufgaben. Tierherden und Siedlungen sind zu bewachen, der Jagdhelfer wird auch Hütehund. Die unterschiedlichen Aufgaben bewirken eine Formenvielfalt der Hunde. Schlacht- und Hiebspuren an mittel- und jungsteinzeitlichen Hundeknochen zeigen, dass die Tiere gegessen wurden und ihre Felle als Kleidung dienten. Heute leben 5,3 Millionen Hunde in Deutschland. Damit ist der Hund nach der Katze des Deutschen liebstes Haustier. Die unzähligen Hunderassen haben zu einer großen Vielfalt geführt. Einige davon – vom kleinen Pekinesen bis zum Bernhardiner – sind in der Ausstellung im Neanderthal Museum zu sehen.
Eines der ältesten Hundeskelette, der 12.000 Jahre alte Hund aus einem Grab von Bonn-Oberkassel, ist ebenfalls ausgestellt.
Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Themenführungen und vielem mehr. Auch für Besucher mit gut erzogenen Hunden steht einiges auf dem Programm (Details siehe www.neanderthal.de).

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e-Mail: museum@neanderthal.de Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 11 Euro (inkl. Sonderausstellung und Neanderthaler-Fundort). Ermäßigungen für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.
Partner der www.erlebnismuseen.de

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann
Telefon: 02104 / 99 1074
Telefax: 02104 / 73 855
Mail: presse@kreis-mettmann.de

 

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