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Neue Impulse zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes

Nächste Etappe in der regionalen Zusammenarbeit
Hendele, Elbers und Petrauschke unterzeichnen die Vereinbarungen
Hendele, Elbers und Petrauschke unterzeichnen die Vereinbarungen

DÜSSELDORF/KREIS METTMANN/RHEIN-KREIS NEUSS. Die regionale Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Kreis Mettmann wird auf dem Gebiet der Wirtschaftsförderung weiter intensiviert. So werden die drei Partner bei der Ansiedlung von Standort suchenden Unternehmen im gegenseitigen Interesse kooperieren. Zudem haben sich die drei Gebietskörperschaften darauf verständigt, sich um Mittel im Rahmen der EUStrukturförderung für die Jahre 2014 bis 2020 bewerben zu wollen.
Die Projekte sollen auf Basis der Förderrichtlinien, die das Land NRW noch festlegt, entwickelt werden. Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dirk Elbers, Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, und Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, unterzeichneten am Mittwoch, 24. Oktober, im Düsseldorfer Rheinturm die entsprechenden Vereinbarungen.
„Wir sind eine starke Region, die bei der Ansiedlung den Unternehmen gemeinsam viele Standort-Optionen bieten kann. Auch bei der künftigen Vergabe von EU-Fördermitteln wollen wir im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit erfolgreich sein und mit gemeinsamen Projekten auftreten, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region weiter zu stärken“, sagt Oberbürgermeister Dirk Elbers.
„Mit den heute unterzeichneten Vereinbarungen beweisen wir, dass es uns ernst ist mit der Kooperation in der Region. Wir reden nicht nur über unsere gemeinsamen Ziele, sondern arbeiten auch und ganz konkret an der Umsetzung“, erklärt Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann.
„Unsere Region ist mehr als die Summe ihrer einzelnen Kommunen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Die neue Vereinbarung helfe, weitere Brücken zu schlagen. „Vernunft muss vor Ideologie und Kirchturmdenken gehen, damit unsere Region ihr Potenzial voll ausschöpfen kann. Düsseldorf, Kreis Mettmann und der Rhein-Kreis Neuss stellen dies heute eindrucksvoll unter Beweis.“

Ansiedlung von Unternehmen
Der Oberbürgermeister und die beiden Landräte haben vereinbart, dass gewerbliche Flächen- und Immobilienanfragen eines Unternehmens gezielt an die Partnerregionen weitergeleitet werden, sobald nach einer sorgfältigen Prüfung definitiv feststeht, dass eine Verlagerung bzw. Ansiedlung im eigenen Gebiet nicht möglich ist. Zielsetzung dabei ist es, Bestandsunternehmen mit räumlichem Erweiterungsbedarf an die Region zu binden.
Gleiches gilt für ansiedlungswillige Unternehmen außerhalb der Region. Die Zusammenarbeit fördert somit den Erhalt von bestehenden Arbeitsplätzen am Standort oder in der Region und unterstützt dort zugleich auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

EU-Strukturförderung 2014 bis 2020
Des Weiteren ist eine enge Zusammenarbeit vereinbart worden, um Mittel aus dem EU-Strukturförderungsprogramm für die Jahre 2014 bis 2020 zu erhalten. Über gemeinsame Verkehrs- und Infrastrukturprojekte soll hier die regionale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Die Förderrichtlinien werden noch vom Land NRW benannt. Je nach Möglichkeit sollen gemeinsame Maßnahmen im Rahmen der so genannten Ziel 2-Förderung des Landes entwickelt bzw. Beteiligungsmöglichkeiten in regional relevanten Themenstellungen und Projekten gegenseitig eingeräumt werden.

Appelle an die Landesregierung
Dabei appellieren die Kooperationspartner an die Landesregierung, dass das Land in seinem Programm zur kommenden EU-Strukturförderphase weitestgehend auf Wettbewerbsverfahren bei der Vergabe der Förderprojekte setzt, damit auch innovative Potenziale in den wirtschaftsstarken Regionalräumen in NRW – wie hier in der Region Düsseldorf mit der Landeshauptstadt und den Kreisen Mettmann und Rhein-Kreis Neuss – verwirklicht werden können.
Zudem appellieren die drei Kooperationspartner an die Landesregierung, das bisherige Verfahren bei Beantragung und Abwicklung der Projekte zu beschleunigen und wesentlich zu entbürokratisieren. Ebenso soll sich die NRW-Regierung dafür einsetzen, dass notwendige Infrastrukturmaßnahmen und Verkehrsprojekte mit Zielrichtung zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes NRW und der einzelnen Regionen gefördert werden.

 

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