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Kreisarchiv erhält Notfallboxen vom LVR

Erste Hilfe für Kulturgut
Landrat Hendele und Kreisarchivar Schulz-Hönerlage nehmen die Notfallboxen entgegen
Landrat Hendele und Kreisarchivar Schulz-Hönerlage nehmen die Notfallboxen entgegen
Kreisarchiv erhält Notfallboxen vom LVR
Kreisarchiv erhält Notfallboxen vom LVR


KREIS METTMANN. Der Einsturz des Stadtarchivs Köln und andere Unglücksfälle und Naturkatastrophen haben das Thema Notfallvorsorge für Archive wieder in den Vordergrund gerückt. Daher hat das Archivberatungszentrum des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in den vergangenen Jahren ein Konzept entwickelt, um die Schadensprävention in den rheinischen Archiven zu verbessern. Einen wichtigen Teil bilden dabei sogenannte Notfallboxen-Sets. Eines dieser aus vier Boxen bestehenden Sets erhielt nun auch das Kreisarchiv des Kreises Mettmann.  Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Archivberatungszentrums des LVR, und Markus Vieten, Mitarbeiter der Werkstatt für Papierrestaurierung im LVR, überreichten jetzt die Boxen an Landrat Thomas Hendele und Kreisarchivar Joachim Schulz-Hönerlage.
Die „Erste-Hilfe-Kästen“ enthalten Arbeitsmaterialien, die eine schnelle Behandlung und Sicherung von beschädigtem Archiv- und Kulturgut ermöglichen. Von Schutzkleidung  über Taschenlampen und Absperrband bis hin zu Materialien zur Erstversorgung von nassem Archivgut. „Wir sind dankbar, nun auch mit den Boxen für Notfälle in den Archiven im Kreis Mettmann ausgestattet zu sein. Schließlich lagern dort Jahrhunderte alte Dokumente und wertvolles Kulturgut“, so Landrat Hendele.
Die Boxen des LVR werden seit 2011 ausgewählten Kommunalarchiven kostenfrei überlassen. Mit dem Erhalt verpflichten sich die Archive gleichzeitig, die Boxen zu pflegen und anderen Archiven und Kultureinrichtungen zugänglich zu machen.
„Langfristiges Ziel bei der Ausstattung mit Notfallboxen ist das Erreichen einer flächendeckenden Notfallvorsorge für Archive hier im Rheinland“, erläutert Kauertz die Initiative des LVR. „Dazu ist die Bildung von sogenannten Notfallverbünden unverzichtbar.“ In den Verbünden schließen sich mehrere Archive oder Kultureinrichtungen zusammen, um sich im Notfall gegenseitig Ressourcen und Personal bereit zu stellen und eine effektive Bewältigung der Situation zu gewährleisten. Im Kreis Mettmann werden die Notfallboxen daher auch den Archiven der kreisangehörigen Städte zur Verfügung stehen und kreisweit zur Sicherung und Erhaltung des kulturellen Erbes beitragen. „Die Notfallvorsorge ist eine der vielen Aufgaben der Archive. Nun können wir anfangen, die gemeinsame Arbeit im Verbund mit den kreisangehörigen Städten zu gestalten. Dabei sollte auch die Arbeit im Vorfeld, wie Lagerung und Kennzeichnung der Dokumente nicht außer Acht bleiben“, erläutert Schulz-Hönerlage.

 

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