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30.08.2018

Kita-Kinder haben fünf Kürbisse herangezogen

Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“

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Jarno, Mia, Leonie, Leonie-Sophie, Louis und Elisa präsentieren ihren dicksten Kürbis. Foto: Kreis Mettmann

KREIS METTMANN. Die sechs Detektive – so werden die Schulanfänger in der Kita St. Antonius in Velbert-Neviges genannt – sind stolz: Sie sind jetzt die Größten in ihrer Gruppe und sie haben auch einen richtig großen Kürbis herangezogen. Und mit diesem Exemplar wollen sie in den Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“ des Kreises Mettmann ins Rennen gehen. Insgesamt haben sie fünf Kürbisse gezüchtet. Und es hat alles gut geklappt. „Zuerst haben wir nur mit einer Sprühflasche gegossen“, sagt Leonie. „Damit die Pflänzchen nicht kaputt gehen“. Zur gleichen Zeit wie die Kürbissamen haben die Kinder auch Sonnenblumenkerne in die Erde gebracht. „Die Kürbisblume ist schneller groß geworden“, berichtet Mia. Und Leonie weiß genau, was wichtig für die Pflanzen ist: „Die brauchen Sonne.“ Um die Gewächse vor Schnecken zu schützen, wurden sie anfangs erhöht in Blumentöpfen nach draußen gestellt. Später wurden sie dann ins Beet gepflanzt, und aus den Blüten wurden Kürbisse, die von Tag zu Tag dicker wurden. Jetzt hat das dickste Exemplar noch etwa vier Wochen Zeit zu wachsen, dann werden die Abfallberater der Städte losziehen und jeden Kürbis einzeln auswiegen. Die Kita, Grundschule oder Ogata, die dann den schwersten Kürbis herangezüchtet hat, wird in der darauffolgenden Woche von Landrat Thomas Hendele ausgezeichnet. Auch die zweit- und drittplatzierten Einrichtungen erhalten Preise. Sollte der Kürbis der sechs Detektive nicht unter den Gewinnern sein, wären sie nicht traurig. „Wir haben uns schon überlegt, was wir aus der Frucht machen können: Kürbissuppe und Marmelade, lecker“, sagt Leonie-Sophie.
3.529 Kinder von 73 Kindergärten und Schulen im Kreis Mettmann nehmen dieses Jahr an dem Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“ teil. Zu Beginn des Wettbewerbs im Frühjahr erhielt jede Einrichtung neben den Kürbissamen und einer Pflanzanleitung auch fünf Säcke Kompost von der Kompostierungsanlage KDM in Ratingen.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Kinder unmittelbar erfahren zu lassen, wie aus Küchen- und Gartenabfällen Kompost wird, mit dessen Hilfe sich Gartenpflanzen hervorragend entwickeln können. So kann schon im Kindesalter das Interesse für die ökologisch sinnvolle Verwertung von Bioabfall geweckt werden und sich positiv auf den späteren Umgang mit Abfällen auswirken. Weitere Informationen gibt es bei den Abfallberatern in den kreisangehörigen Städten oder bei Kreis-Abfallberaterin Beatrice Waldapfel, Tel. 02104/992891.

 

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