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Israelische Schüler zu Gast am Berufskolleg Neandertal

Schüleraustausch-Projekt "So fremd - so nah"
Die israelischen und deutschen Schüler verstehen sich prächtig
Die israelischen und deutschen Schüler verstehen sich prächtig

KREIS METTMANN. Überlegungen zu einer Schulpartnerschaft mit einer Schule aus Israel bestanden am Berufskolleg Neandertal des Kreises Mettmann schon längere Zeit. Konkret wurde der Plan dann im Dezember 2011, als die Lehrer Gabi Schnaß und Dr. Peter Enzenberger zu einem Vorbereitungstreffen nach Israel reisten, um mit der St. Elias Episcopal School in Haifa die Möglichkeiten eines Schüleraustauschs zu erörtern und ein Besuchsprogramm zu planen. Tatsächlich entstand daraus das Austausch-Projekt mit dem Titel "So fremd – so nah". Im Mittelpunkt des Projekts steht für die Schüler beider Schulen die Wahrnehmung der jeweiligen Herkunftsgesellschaften in deren Alltagssituationen.
Die St.-Elias-Schule bietet den arabisch-stämmigen Jugendlichen Haifas und Umgebung die Möglichkeit, ihre allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Die etwa 220 Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 bis 12 kommen überwiegend aus christlichen, zum Teil aber auch aus muslimischen Familien.
"Das Projekt macht es den Schülerinnen und Schülern möglich, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Bildung", erklärt Berufskolleg-Leiterin Brigitte Schneider.
Schon im Februar besuchte zunächst eine Schülergruppe des Mettmanner Berufskollegs die St. Elias School. Durch die Erfahrungen und Erlebnisse dieses Besuches gewann das Projekt noch deutlichere Konturen.
Im April schließlich wurde in Mettmann die Schulpartnerschaft mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung durch Vertreter beider Schulen förmlich besiegelt.
Zu einem einwöchigen Gegenbesuch ist nun seit letzten Sonntag eine 19-köpfige israelische Schülergruppe in Mettmann zu Gast. Neben Projektworkshops am Berufskolleg standen unter anderem Besuche des Landtags und der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf, eine Führung durch das Haus der Geschichte in Bonn, eine Fahrt zum Mahnmal für die 1938 zerstörte Synagoge in Köln, aber natürlich auch gemeinsame Freizeitaktivitäten auf dem Programm. Zu guter Letzt hatte Landrat Thomas Hendele die Gruppe am Freitag ins Kreishaus eingeladen und ließ sich von den Schülern beider Schulen ihre gesammelten Eindrücke schildern.

 

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