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In der Kita gut essen lernen

"Lott jonn"-Proramm für ausgewogene Verpflegung
KREIS METTMANN. Auf der Liste der Lieblingsgerichte vieler Kinder stehen die drei "P"s – Pommes, Pizza, Pasta – ganz oben. Lernen Kinder allerdings frühzeitig auch etwas anderes kennen und werden sie in die Zubereitung von Mahlzeiten mit einbezogen, essen Kinder fast alles gerne. Ist ein Ernährungsverhalten einmal erworbenen, bleibt auch es im späteren Leben erstaunlich stabil.
Neben dem Elternhaus spielt bei der Prägung des Ernährungsstils auch die Kindertageseinrichtung eine zunehmend wichtige Rolle. Hier wird neben dem Frühstück auch meist zu Mittag gegessen und eine weitere Zwischenmahlzeit eingenommen. Auch immer mehr Kinder unter drei Jahren erhalten ihre Hauptmahlzeit in der Einrichtung.
Im Rahmen der "Lott jonn"-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit hat das Kreisgesundheitsamt deshalb das Programm "Gut essen lernen" entwickelt. 20 Kitas in fast allen Städten im Kreis Mettmann haben das Projekt bereits erfolgreich durchlaufen; jetzt sind erneut drei weitere Kindertagesstätten in Erkrath, Langenfeld und Ratingen an den Start gegangen.
Über den Zeitraum von einem halben Jahr befassen sich die Kitas in verschiedenen Modulen mit ihrem Essensangebot. Die Mittagsmahlzeit wurde ganz besonders unter die Lupe genommen. In Zusammenarbeit mit dem ESG Institut für Ernährung aus Essen wurden die von den Einrichtungen eingereichten Rezepturen genau berechnet und mit den aktuellen Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen verglichen. Mit dazu gehörten auch Beratungsgespräche zur Optimierung des Speisenplans. Kocht die Einrichtungen selbst, werden die hauswirtschaftlichen Kräfte in Sachen Speisenplangestaltung und praktischer Umsetzung geschult. Wird die Einrichtung von einem Caterer beliefert, ist eine gute Zusammenarbeit besonders wichtig.
„Jede Einrichtung hat eigene Bedingungen und unterschiedliche Schwerpunkte, daher ist eine individuelle Begleitung und Unterstützung besonders wichtig“, so Anna Schiffer vom Kreisgesundheitsamt. „Nur wenn das Essen und Trinken ein Thema in der Kita bleibt, können die erreichten Verbesserungen auch im Alltag Bestand haben. Wer möchte, erhält von uns daher einen 'Nachcheck' des Speiseplans. Das hilft, weiter am Ball zu bleiben.“ Unterstützung für die „Multiplikatorinnen für Ernährung“ in den einzelnen Einrichtungen gibt es außerdem über den Austausch im Netzwerk "ErnährungsImpulse" der Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit im Kreis Mettmann. Auch vertiefende Fortbildungen – etwa zu Themen wie "Süßes in der Kita" oder "Tischgäste von 1-3" bietet das Gesundheitsamt an.
Interessierte Einrichtungen können sich unter www.lott-jonn-kme.de oder bei Anna Schiffer, Tel. 02104/992264, anna.schiffer@kreis-mettmann.de informieren.


 

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