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Im Naturschutzgebiet Neandertal besteht Anleinpflicht

Untere Landschaftsbehörde appelliert an Hundehalter
NEANDERTAL. Aus aktuellem Anlass mach die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Mettmann auf einige rechtliche Bestimmungen aufmerksam, deren Nichtbeachtung immer wieder zu Konflikten zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen von Wegen in der freien Landschaft führt. Dies betrifft insbesondere die beliebte Wegeverbindung entlang der Düssel zwischen dem Museum Neandertal und dem historischen Dorf Gruiten.
Der gesamte Talbereich des Neandertals einschließlich der bewaldeten Hänge steht unter Naturschutz und ist gleichzeitig aufgrund seiner besonderen geschichtlichen Bedeutung und seiner Eigenart und Schönheit ein Naherholungsgebiet mit überregionaler Anziehungskraft. Viele Menschen nutzen auf unterschiedliche Art und Weise die freie Natur als Raum für Erholung, Entspannung und Bewegung. Vor allem Hundebesitzer nehmen das Neandertal gerne für ausgiebige Spaziergänge in Anspruch.
Allerdings dürfen dabei zum Schutz der Natur – wie in allen anderen Naturschutzgebieten auch – die vorhandenen Wege nicht verlassen werden. Hundehalter sind zudem im Naturschutzgebiet Neandertal verpflichtet, ihre Lieblinge an der Leine zu führen. Das mag von dem einen oder anderen Erholungssuchenden als Einschränkung persönlicher Freizeitbedürfnisse empfunden werden. Anderseits soll diese Regelung aber dazu dienen, dass die attraktive Landschaft des Neandertals mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt erhalten bleibt und sich auch unsere Kinder und Enkelkinder – wie unsere Vorfahren – noch an der Schönheit des Tals erfreuen können. Hinzu kommt, dass nicht jeder Spaziergänger, Jogger oder Anwohner unangeleinten Hunden angstfrei gegenübertritt.
Die Untere Landschaftsbehörde appelliert deshalb an alle Erholungssuchenden, die im Landschaftsplan des Kreises Mettmann enthaltenen Verbote zu beachten und dadurch zum Erhalt der Landschaft im Tal der Düssel beizutragen. Außerdem bittet die Untere Landschaftsbehörde alle Nutzer eindringlich, die Privatsphäre der Anlieger, die durch die Pflege ihrer Grundstücke zum Erholungsgenuss beitragen, zu achten.
Die Nichtbeachtung der bestehenden Verbote stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Die Untere Landschaftsbehörde wird die Einhaltung der genannten Verbote und Gebote künftig stärker kontrollieren.
Weitere Informationen zum Thema Landschaft und Natur sowie zu bestehenden Ge- und Verboten gibt es unter www.kreis-mettmann.de oder bei der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Mettmann.


 

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