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24.04.2013

Gesunde Ernährung für Kindergartenkinder - leichter als gedacht

Workshop zur Speisenplangestaltung in der Kita
Einen Speisenplan für ein ausgewogenes Essensangebot in der Kita erarbeiten.
Einen Speisenplan für ein ausgewogenes Essensangebot in der Kita erarbeiten.
Urheber: Kreis Mettmann

KREIS METTMANN. Frühe Geschmackserfahrungen von Kindern und einmal erworbenes Ernährungsverhalten bleiben erstaunlich stabil. Was und wie in der Kindertageseinrichtung gegessen wird, spielt bei der Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsstils - neben dem Essen im Elternhaus - eine zunehmend wichtige Rolle. Denn viele Kinder essen bereits ab dem zweiten Lebensjahr bis zum Schulbeginn bis zu drei Mahlzeiten in einer Kita.
13 Erzieherinnen, Kita-Leiterinnen und Hauswirtschafterinnen von Kindertageseinrichtungen aus dem ganzen Kreisgebiet nahmen jetzt die Mittagsmahlzeiten ihrer Kindertageseinrichtungen unter die Lupe. Im Rahmen der  LOTT-JONN-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit kamen sie dafür zum Workshop „Leichter als gedacht“ ins Kreishaus nach Mettmann. Einen Nachmittag lang befassten sie sich intensiv mit der Speisenplangestaltung.
Dabei brachten alle ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Verpflegungssystemen ein. Viele erhalten tiefgefrorenes oder gekühltes Essen, das von der Einrichtung täglich durch frische Komponenten ergänzt wird. Andere beziehen warme Speisen von einem Mahlzeitenanbieter. Täglich Selbstgekochtes kommt nur bei wenigen auf den Tisch. Doch unabhängig von der Art der Herstellung gibt es Regeln, die bei der Zusammenstellung des Speisenplans zu beachten sind. In der Kita sind beispielsweise höchstens zwei Fleischmahlzeiten in der Woche empfohlen. Gemüse sollte jeden Tag auf dem Mittagstisch stehen.
Mit Hilfe von Zählvorlagen führten die Teilnehmerinnen anhand von Beispiel-Speisenplänen Checks durch. Sie bewerteten die Lebensmittelauswahl und die Menüpläne und erarbeiteten darauf aufbauend Verbesserungsvorschläge. Vorab erhielten alle Informationen zum aktuellen Stand der Empfehlungen für ausgewogenes Essen und Trinken in Kitas auf der Grundlage des „Qualitätsstandard für die Verpflegung für Kindertageseinrichtungen“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Anna Schiffer vom Kreisgesundheitsamt leitete den Workshop. Sie weiß: „Die Vorliebe für ein bestimmtes Lebensmittel entwickelt sich vor allem durch Wiederholungen. Das ist eine große Chance für Kindertageseinrichtungen, die über ihr Angebot Kinder nachhaltig für gutes Essen begeistern können.“ Schiffer ist überzeugt: „Der Qualitätsstandard hilft dabei, welche Lebensmittel in der Kita ausgewählt und wie ein Speisenplan aussehen sollte.“
Wie die positiven Rückmeldungen zeigten, kam das Konzept gut an und eignet sich auch für die praktische Umsetzung in der Kita. Gleich am nächsten Tag stand bei vielen Teilnehmerinnen der Speisenplan-Check in der eigenen Einrichtung an.
Interessierte Kitas, die über das LOTT JONN-Programm „Gut Essen lernen“ intensiver unterstützt werden möchten, können sich bei Anna Schiffer unter 02104 / 99 2264 melden und sich über www.lott-jonn-kme.de informieren.

 

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