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Fall von ansteckungsfähiger ("offener") Tuberkulose in Hilden

Kreisgesundheitsamt trifft Vorsorge zur Ermittlung möglicher Ansteckungsfälle
HILDEN. Aus einer aktuellen Infektionsmeldung hat sich für das Kreisgesundheitsamt die Erkenntnis ergeben, dass im letzten Quartal des vergangenen Jahres in einer Kinderarztpraxis in Hilden eine mögliche Infektionsgefahr durch eine "offene" Tuberkulose bestanden hat.
Der problematische Zeitraum lässt sich gut eingrenzen. Auch wurde die Arztpraxis inzwischen von einem Nachfolger übernommen; eine Infektionsgefahr besteht dort seit langem nicht mehr.
Bei der Tuberkulose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die sich ungewöhnlich langsam, dafür aber oft unbemerkt entwickelt. Trotz der bereits verstrichenen Zeit gibt es bisher keine Anhaltspunkte dafür, dass es zu weiteren Erkrankungen gekommen ist.
Mit Unterstützung des jetzigen Praxisinhabers wurden etwa 930 Kinder und Jugendliche ermittelt, die in den Monaten Oktober, November und Dezember 2011 in der Vorgänger-Praxis behandelt wurden.
Dass sich damals Kinder dort angesteckt haben, ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht mit Sicherheit auszuschließen.
Das Gesundheitsamt hat deshalb alle betroffenen Familien angeschrieben und umfassend über die Situation informiert. Zudem bietet das Gesundheitsamt kurzfristig für alle betroffenen Kinder Untersuchungstermine an.
Sollte sich tatsächlich ein Kind angesteckt haben, befindet sich die Erkrankung allenfalls in einem gut behandelbaren Vor- oder Frühstadium. In diesem Stadium wäre das Kind selbst mit Sicherheit noch nicht ansteckend. Von einer Gefährdung weiterer Kontaktpersonen – in der Familie, in der Kindertagesstätte, in der Schule etc. – ist deshalb nicht auszugehen.
Mit dem Anschreiben an die betroffenen Familien hat das Gesundheitsamt auch ein Merkblatt mit allgemeinen Informationen über die Krankheit Tuberkulose sowie eine Zusammenstellung von Antworten auf mögliche Elternfragen verschickt. Die Informationen lassen sich auch auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-mettmann.de nachlesen.
Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt die Eltern zu einer zentralen Informationsveranstaltung in Hilden eingeladen und außerdem für die betroffenen Familien unter der Nummer 02104/992222 ein Beratungstelefon (wochentags 8 bis 17 Uhr) eingerichtet.


 

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