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Fachärztemangel jetzt auch im Kreisgesundheitsamt

Psychiater ganz vorne auf der Liste der meistgesuchten Ärzte

KREIS METTMANN. Bislang war die Versorgungssituation mit Personal für die gesundheitsbezogenen Aufgaben der Kreisverwaltung noch zufriedenstellend. Die gute Infrastruktur, die attraktive Lage für Familien und bezahlbarer Wohnraum im Kreis Mettmann führten dazu, dass Vakanzen im ärztlichen Dienst zügig wieder besetzt werden konnten. Da im Gesundheitsamt des Kreises vielfach Teilzeitstellen angeboten werden, konnte der Stellenbedarf insbesondere durch berufliche Wiedereinsteiger gedeckt werden.
Die bei der Kreisverwaltung vereinbarten flexible Arbeitszeiten, keine Schicht- und Bereitschaftsdienste sowie Eingliederung in kleine Arbeitsgruppen waren bisher häufig Motivation für die Nachfrage nach Stellen im Gesundheitsamt. Auch der kürzlich von der Unfallkasse ausgezeichnete Arbeits- und Gesundheitsschutz macht die Kreisverwaltung zu einem attraktiven Arbeitgeber.
Insbesondere in den medizinischen Mangelfächern geht dieses Konzept jedoch inzwischen nicht mehr auf.  Nach Angaben der ärztlichen Fachverbände führt gerade das Fachgebiet der Psychiatrie und Neurologie die Statistik der meistgesuchten Fachärzte an. Dies ist auch bei der Kreisverwaltung spürbar. So sucht der Kreis seit Längerem einen Facharzt für Psychiatrie.
Der Öffentliche Gesundheitsdienst mit seinem sozialpsychiatrischen Dienst kümmert sich insbesondere um chronisch Erkrankte. Auf diese Weise sollen auch Patienten erreicht werden, die im ambulanten Bereich durch die Maschen fallen, da sie aufgrund ihrer Erkrankung die Angebote der Regelversorgung nicht annehmen können. Damit bietet dieses Aufgabenfeld gerade für klinisch erfahrene und engagierte Fachärzte dieses Gebietes eine interessante Herausforderung. Auch die ortsnahe Koordinierung der psychiatrischen Versorgung, die Konzeption von Hilfeplankonferenzen und die Schaffung von Angeboten für junge Klienten stellen eine weitere vielfältige und abwechslungsreiche Abrundung dar. „Sollte es nicht gelingen, die bestehende Lücke im fachpsychiatrischen Team baldmöglichst zu schließen, sind erhebliche Einschränkungen in der sozialpsychiatrischen Versorgung der Bevölkerung zu befürchten“, sagt Gesundheitsamtsleiter Dr. Rudolf Lange.


 

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