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Erste Ergebnisse der Tuberkulostests bei Kindern in Hilden

Kreisgesundheitsamtsleiter gab im Fachausschuss einen Zwischenbericht
HILDEN. Ende Juli war bekannt geworden, dass im Zeitraum von Oktober bis Dezember des vergangenen Jahres in einer Kinderarztpraxis in Hilden eine mögliche Infektionsgefahr durch eine "offene" Tuberkulose bestand.
Da es zwar nicht wahrscheinlich, aber eben auch nicht mit Sicherheit auszuschließen war, dass sich damals dort in Behandlung befindliche Kinder angesteckt hatten, schrieb das Kreisgesundheitsamt die rund 700 Familien der insgesamt 930 potenziell betroffenen Kinder und Jugendlichen an und informierte sie umfassend über die Situation. Zudem erhielten alle Familien das Angebot, ihre Kinder vom Gesundheitsamt untersuchen zu lassen.
In der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Sport des Kreises Mettmann gab Gesundheitsamtsleiter Dr. Rudolf Lange am Donnerstag (20. September) jetzt einen ersten Zwischenbericht. Demnach machten zahlreiche Familien vom Untersuchungsangebot des Gesundheitsamtes Gebrauch. "Rund 570 Kinder wurden zum Test angemeldet. Untersucht wurden in der aufwändig organisierten Großaktion der vergangenen Woche etwa 520 Kinder. Weitere 50 wurden zunächst von der Untersuchung zurückgestellt, weil der Test – etwa wegen eines akuten Infekts oder einer kurz zuvor erfolgten Impfung – das Ergebnis hätte verfälschen können. Bei ihnen wird der Test in den nächsten Tagen und Wochen nachgeholt“, berichtete der Kreisgesundheitsamtsleiter.
Die Testergebnisse der allermeisten Kinder und Jugendlichen liegen jedoch bereits vor. Sie waren allesamt negativ – mit einer Ausnahme: Bei einem 14-Jährigen ergab der Test ein positives Ergebnis. Dr. Lange: "Bevor jedoch eine sichere Diagnose gestellt werden kann, müssen bei dem Jugendlichen noch weitere Untersuchungen erfolgen. Bis zur endgültigen Klärung stufen wir den Jungen zunächst als Verdachtsfall ein. Ob dabei überhaupt ein Zusammenhang mit der damaligen Infektionsgefährdung in der Kinderarztpraxis besteht oder vielleicht schon seit Jahren eine latente Infektion aus anderer, früherer Quelle vorliegt, bleibt kaum nachweisbar."
Einen abschließenden Bericht – einschließlich der Testergebnisse der nachuntersuchten Kinder – stellte der Gesundheitsamtsleiter für Ende Oktober in Aussicht.
Und auch die Familien, die von dem Untersuchungsangebot keinen Gebrauch gemacht haben, behält das Gesundheitsamt im Auge. Sie werden nochmals angeschrieben und sensibilisiert, ihre Kinder sorgfältig zu beobachten und das Thema Tuberkulose bei künftigen Kinderarztbesuchen unbedingt anzusprechen.


 

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