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Erich-Kästner-Schüler reinigen mit Hochdruck

Kooperationsnetz Schule - Wirtschaft
KSW Mettmann
Peter Raddatz erklärt Kevin den Umgang mit dem Hochdruckreiniger


KREIS METTMANN. Mit Hochdruck reinigten jetzt Schüler der Mettmanner Erich-Kästner-Schule mit ihrem Lernpartner, der Gebäudereinigung Raddatz & Mehr GmbH, ihren Fußballhof. Mit Hochdruckreiniger und Bodenwäscher im Gepäck machte sich Firmeninhaber Peter Raddatz auf den Weg zu den Acht- und Neuntklässlern, um ihnen einen Vormittag lang Einblicke in den Beruf des Gebäudereinigers zu geben. Zu Beginn des gemeinsamen Unterrichtes heißt es erst einmal die Theorie kennenzulernen. „Das Wichtigste in unserem Beruf ist der Zusammenhang der Faktoren Chemie, Temperatur, Geräte und Zeit, der sogenannte Sinnersche Kreis“, erklärt Raddatz den Schülern. „Fällt ein Faktor weg, wird der Anteil der anderen Faktoren größer.“ Aber auch die Funktionsweise der Reinigungsgeräte gilt es zu verstehen sowie den Wasser- und Stromverbrauch zu ermitteln. Dann ist es soweit, Raddatz packt die mitgebrachten Geräte aus und bereitet mit Hilfe der eifrigen Jungen und Mädchen die eigentliche Arbeit vor.
Der vierzehnjährige Kevin kennt sich bereits bestens aus. „Mein Vater hat eine eigene Gebäudereinigungsfirma“, erzählt er stolz und setzt geschickt das soeben Erlernte um. Im gelben Overall und Gummistiefeln nimmt er den Hochdruckreiniger in die Hand und macht seinen Mitschülern vor, wie es geht. „Mir macht das Reinigen Spaß“, sagt Kevin. „Am meisten gefällt mir, dass wir schon in der Schule erfahren, welche Arbeiten dieser Beruf mit sich bringt.“
Firmeninhaber Raddatz verfolgt mit der Lernpartnerschaft feste Ziele. Er möchte in erster Linie die jungen Leute für sein Handwerk begeistern. „Die Gebäudereinigung bietet sowohl ausgebildeten als auch angelernten Fachkräften zahlreiche Berufsperspektiven. Nicht erst einmal habe ich einen ehemaligen Schüler bei mir in der Firma ausgebildet.“ Gleichzeitig möchte der Haaner Unternehmer den jungen Menschen die Scheu vor dem unbekannten Arbeitsleben nehmen.
„Diese, bereits im letzten Jahr sehr erfolgreich durchgeführte Kooperationsmaßnahme findet im Rahmen der im Schulprogramm festgeschriebenen, fächerübergreifenden Berufsorientierung statt“, so Lehrerin Gertrud Nelson. Sie ist damit eine von zahlreichen Aktionen, die in der Förderschule jährlich in den Klassen sieben bis zehn gemeinsam mit dem Lernpartner stattfinden.
Entstanden ist die Lernpartnerschaft im Rahmen des Kooperationsnetzes Schule-Wirtschaft KSW), mit welchem der Kreis Mettmann mit Unterstützung der IHK Düsseldorf kreisweit Kontakte zwischen weiterführenden Schulen und benachbarten Unternehmen zu dauerhaften und nachhaltigen Kooperationen verknüpft. Weitere Informationen zum KSW sind unter www.ksw.me sowie bei Bernadette Becker unter Tel. 02104/992622 erhältlich. 
 

 

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