Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Im Pressearchiv suchen

 

Engagiert zwischen den Baumspitzen klettern

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Kreis Mettmann
Kletternd durch den Wald. Die FSJler des Kreises wurden zum Dank für ihre Arbeit in den Waldkletterpark eingeladen.
Kletternd durch den Wald. Die FSJler des Kreises wurden zum Dank für ihre Arbeit in den Waldkletterpark eingeladen.
Bevor es los geht einige Instruktionen
Bevor es los geht einige Instruktionen
Mit Gurten sichern
Mit Gurten sichern
Nacheinander in die Höhe klettern
Nacheinander in die Höhe klettern
Die ersten Schritte auf den Stahlseil
Die ersten Schritte auf den Stahlseil
Erste Zwischenetappe erreicht
Erste Zwischenetappe erreicht
Balancieren lassen
Balancieren lassen
Glücklich angekommen
Glücklich angekommen

KREIS METTMANN. An Stahlseilen hängen und durch den Wald sausen. Den weichen Boden fühlen und dann über eine Leiter den Baumwipfeln immer näher kommen. Als Dank für die Arbeit, die sie während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in den heilpädagogischen und integrativen Kindertagesstätten oder im Wohnverbund für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung geleistet haben, hat der Kreis Mettmann seine 17 bis 24 Jahre alten FSJler jetzt zu einem Ausflug in den Waldkletterpark in Velbert eingeladen. Für etwa drei Stunden konnten sie mit Gurten gesichert den Parcours in Langenberg erkunden. Auf Seilen balancieren oder in ein zwischen den Bäumen gespanntes Netz springen gehörte zu den Aufgaben, die zu bewältigen waren. Konzentriert, lachend und stolz waren dabei ihre Gesichter.
Sich beruflich orientieren und ausprobieren, den Berufsalltag kennen und meistern lernen, herausfinden, was sie können und wollen, Verantwortung übernehmen, all das haben sie in den letzten Monaten erlebt. Über ihr FSJ im Förderzentrum Velbert sagt Frauke Schmidt (21): „Ich konnte viel in die Arbeitswelt hinein schnuppern, habe viele positive aber auch herausfordernde Erfahrungen gemacht, die mich stärker gemacht haben.“ Wie viele ihrer FSJ-Kollegen bleibt sie dem sozialen Bereich nach dem Abschluss ihres Dienstes treu und wird Heilerziehungspflegerin.
Morgens die Kinder begrüßen, mit ihnen singen, draußen spielen, auf sie Acht geben, wenn sie schlafen, gemeinsam essen und kreativ sein. So kann der Arbeitstag eines FSJlers aussehen. Vier Seminare vermitteln ihnen mehr Wissen über die Bedürfnisse der Menschen, um die sie sich kümmern. Entwicklungsverzögerungen, emotional-soziale Störungen, Autismus, körperliche und geistige Behinderungen gehören zu den Krankheitsbildern der Menschen, um die sie sich während ihres FSJs kümmern. „Bedenken haben wir am Anfang alle gehabt, Berührungsängste“, sagt Angelina Sälzer (20). Wie Stefanie Harazim (23) und Dominik Späh (24) leistet sie ein FSJ in der Heilpädagogischen Kindertagesstätte in Ratingen. Beide nicken als Sälzer sagt: „Es hat zwei bis drei Monate gedauert, bis alles gut war, ich mich eingelebt hatte, die Arbeit selbstverständlich geworden ist. Das ist ein sehr schönes Gefühl.“ Harazim hat auch erlebt, dass das FSJ als Referenz bei der Stellen- und Ausbildungssuche gut ankommt, nicht nur im sozialen Bereich: „Es ist vielen Arbeitgebern mehr wert als eine zwei in Mathe auf dem Schulzeugnis.“
Dass sie zum nahenden Abschluss ihres FSJ zum Gruppen-Erlebnis in den Kletterpark eingeladen wurden, spiegelt für sie noch einmal die Wertschätzung wieder, die sie während ihres Dienstes von ihren Kollegen und den ihnen anvertrauten Menschen erfahren haben. Sie sind sich sicher, bald sagen zu können: „Wir sind stolz, ein FSJler gewesen zu sein.“
Wer soziale Arbeit mit behinderten Kindern oder Erwachsenen aktiv und intensiv mit erfahrenen Profis kennen lernen möchte und zwischen 16 und 27 Jahren alt ist, kann sein FSJ beim Kreis Mettmann in den heilpädagogischen und integrativen Kindertagesstätten, den Förderschulen oder im Wohnverbund für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung  leisten. Gerne können Probetage vereinbart werden.
Mehr Informationen über ein FSJ in den heilpädagogischen und integrativen Kindertagesstätten des Kreises Mettmann in Ratingen, Heiligenhaus, Velbert und Langenfeld und dem Wohnverbund für behinderte Erwachsene in Ratingen gibt Gabriele Becker, Tel. 02104 - 99 23 85, gabriele.becker@kreis-mettmann.de. Walter Rüdel informiert über ein FSJ in den Förderschulen des Kreises in Monheim, Langenfeld, Hilden, Mettmann, Velbert und Ratingen. Tel. 02104 – 99 20 47, walter.ruedel@kreis-mettmann.de.

 

Kontakt

Icon für Telefon
02104 99-0
 
Icon für Brief
 
Icon für Adresse
 
Icon für Erreichbarkeit
 

Suche

 
 
© 2020 Copyright Kreis Mettmann