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30.09.2017

Arbeiten zur Umsetzung des Masterplans Neandertal beginnen

Ab Oktober wird das Baufeld vorbereitet
Planungsamtsleiter Georg Görtz, Landrat Thomas Hendele und Museumsdirektor Prof. Dr. Gerd.-C. Weniger erläuterten die in den kommenden Monaten anstehenden Arbeiten.
Planungsamtsleiter Georg Görtz, Landrat Thomas Hendele und Museumsdirektor Prof. Dr. Gerd.-C. Weniger erläuterten die in den kommenden Monaten anstehenden Arbeiten.

NEANDERTAL. Im Zuge der Umsetzung des Masterplans Neandertal beginnen in Kürze die ersten wahrnehmbaren Arbeiten. Die Flächen im zentralen Talraum werden im Winterhalbjahr soweit vorbereitet, dass im kommenden Sommer mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann.
Was genau sich in den nächsten Monaten im Neandertal tun wird, konnten sich Interessierte am Samstag (30. September) vor Ort von Mitarbeitern des Kreises Mettmann zeigen und erläutern lassen.
Wie berichtet, sollen Besucher des Neandertals künftig von einem Auftaktplatz am nördlichen Ende des Museumsparkplatzes aus über eine ansprechend gestaltete Brücke zum Museum und wieder zurück geführt werden. Ein dritter Anschlussarm der Museumsbrücke führt in Richtung Spielplatz und Steinzeitwerkstatt. Dabei werden Düssel und Mettmanner Bach überquert und attraktive Blickbeziehungen geschaffen.
Der Zusammenfluss der Gewässer soll wieder naturnah ausgestaltet und ökologisch erheblich verbessert werden.
Der Spielplatz im Neandertal wird erweitert, völlig neu gestaltet und mit attraktiven Spielelementen versehen. Thematisch wird der Spielplatz nun sehr viel enger mit dem Thema Steinzeit, Urzeit, Neanderthaler verknüpft.
Zu dem neuen Spielplatz gelangt man unmittelbar vom Parkplatz über die sogenannte Spielplatzbrücke. Die Brücke bindet zum einen die auf dem Parkplatz vorgesehene neue WC-Anlage an den Spielplatz an, zum anderen erschließt sie über den Spielplatz hinaus den weiter südlich angrenzenden Landschaftsraum (Steinzeitwerkstatt, Wildgehege) mit dem dazugehörigen Wanderwegenetz sowie den Skulpturenpfad „MenschenSpuren“.
Zunächst aber gilt es nun, das Baufeld vorzubereiten. Hierfür werden in dem betroffenen Areal in den kommenden Monaten rund 80 Bäume gefällt – darunter übrigens eine ganze Reihe Eschen, die weniger wegen der geplanten Baumaßnahmen weichen müssen, als vielmehr, weil sie dem Eschentriebsterben zum Opfer gefallen sind. Auch einige Sträucher und Heckenabschnitte werden entfernt. Selbstverständlich sind entsprechende Ausgleichspflanzungen vorgesehen.
Zu den Vorbereitungen zählt auch der Abbau von drei Skulpturen, die den Planungen zufolge nicht an ihren bisherigen Standorten verbleiben können. Der vom Bildhauer Franz Moch 1929 nach den damaligen Vorstellungen gestaltete „Neanderthaler mit Keule“ wird zu Restaurierungszwecken zwischengelagert. Zwei Werke des Skulpturen-Pfades "MenschenSpuren" – "The Man Who Never Ceased To Grow" (Neanderthaler-Silhouetten) von Zadok Ben-David und der "Wegweiser" von Volker Friedrich Marten – werden vorübergehend im Museumsgarten bzw. vor der Steinzeitwerkstatt "geparkt" und später an anderer Stelle neu platziert.
Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres wird dann mit den Brückenbauarbeiten begonnen. Der Auftrag für den Spielplatzbau soll ebenfalls 2018 vergeben und dann in 2019 umgesetzt werden.
Vorbehaltlich der Witterungsverhältnisse sollen Ende 2019 alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Insgesamt investiert der Kreis in diese Maßnahmen rund 3,4 Millionen Euro. Erklärtes Ziel ist es, die Attraktivität des Neandertals für Museumsbesucher, Naherholungssuchende und Touristen zu steigern und gleichermaßen den Naturraum aufzuwerten.

 

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