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erstellt am: 27.01.2012

 

Selbsthilfekontaktstellen im Kreis Mettmann  
Selbsthilfegruppen - Begegnung auf Augenhöhe  

KREIS METTMANN. In Selbsthilfegruppen schließen sich Menschen mit einem gemeinsamen Problem oder einer ähnlichen Erkrankung zusammen, sei es als Betroffene oder Angehörige. Sie unterstützen und stärken sich gegenseitig. Die Mitglieder sind Experten in eigener Sache. Die Begegnung auf Augenhöhe ist in Selbsthilfegruppen kein leeres Wort: Hier sind alle gleichberechtigt, eigenverantwortlich und selbstbestimmt. Im Zentrum der Selbsthilfegruppenarbeit steht das gemeinsame und offene Gespräch. Dabei geht es darum, Wege der Problembewältigung zu finden, Informationen und Erfahrungen auszutauschen und Interessen gemeinsam zu vertreten.
Als Ergänzung sozialstaatlicher und medizinischer Angebote sind Selbsthilfegruppen unverzichtbarerer Bestandteil des Versorgungssystems. Selbsthilfe braucht jedoch Unterstützung. Diese wird zu einem großen Teil von der Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Kreises Mettmann bereitgestellt, die als zentrale Stelle für alle Fragen zur Selbsthilfe fungiert. Die Mitarbeiterinnen der Selbsthilfekontaktstelle informieren, beraten und unterstützen bei der Suche nach einer bestehenden Selbsthilfegruppe oder bei der Neugründung einer Gruppe. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, an Seminaren zur Gestaltung der Gruppenarbeit teilzunehmen. Alle Angebote sind kostenlos und Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Daneben kooperiert die Selbsthilfekontaktstelle mit Professionellen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen und betreibt Öffentlichkeitsarbeit, um regional auf Möglichkeiten der Selbsthilfe aufmerksam zu machen.
Neben der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe, die durch die gesetzliche Krankenversicherung finanziell gefördert wird, gibt es in den Städten des Kreises derzeit etwa 180 Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Themen, die auch psychische und soziale Anliegen umfassen. Alle Gruppen die der Selbsthilfekontaktstelle bekannt sind, werden rechtzeitig auf die Förderbedingungen und die Antragstellung aufmerksam gemacht. Insofern lohnt sich sowohl für etablierte wie neue Gruppen der Kontakt zur Selbsthilfekontakstelle.
Zu erreichen ist die Selbsthilfekontaktstelle unter der Rufnummer 02104/99-2320 oder -2321. Sprechzeiten sind montags und mittwochs von 9.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann

Mail: Presse@kreis-mettmann.de

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