Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Im Pressearchiv suchen

 
erstellt am: 23.11.2011

 

14 Betriebe ziehen Zwischenbilanz  
ÖKOPROFIT Kreis Mettmann - Klimaschutz mit Gewinn  

KREIS METTMANN. Mitte Mai gab Landrat Thomas Hendele den Startschutz für das Projekt ÖKOPROFIT im Kreis Mettmann. ÖKOPROFIT bietet ein klar strukturiertes Programm, um betriebliche Abläufe umweltverträglicher zu gestalten. In gemeinsamen Workshops und mit individueller Beratung erarbeiten die teilnehmenden Betriebe in rund zwölf Monaten systematisch, wo Einsparpotenziale liegen und wie sie diese nutzen können. Mit den ökologischen Maßnahmen sind auch finanzielle Einsparungen verbunden. Dies ist eines der Grundprinzipien aller ÖKOPROFIT-Programme: ökologischen und finanziellen Profit miteinander zu vereinen.
14 Unternehmen im Kreis Mettmann haben die Chance ergriffen und beteiligen sich an ÖKOPROFIT. Das Umweltamt des Kreises Mettmann leitet das Projekt. Unterstützt wird der Kreis durch die Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, die Handwerkskammer Düsseldorf und die Kreishandwerkerschaft Mettmann, die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann, die DEHOGA Nordrhein e.V., die Effizienzagentur NRW sowie den rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverband. Zur fachlichen Unterstützung beauftragte der Kreis die Unternehmensberatung consulting – Dr. Saumweber & Partner aus Düsseldorf mit der Durchführung des Projektes. Finanziell gefördert wird ÖKOPROFIT vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium.
Die Betriebe haben bisher sehr engagiert am Projekt teilgenommen. Nach der Hälfte der Projektlaufzeit zogen sie jetzt im Rahmen eines Pressegesprächs im Waldhotel in Heiligenhaus Zwischenbilanz. Schon jetzt sind erste Ziele erkennbar. Einige Vorhaben wurden sogar bereits verwirklicht. So wurde zum Beispiel vielfach der Stromverbrauch reduziert, indem auf energiesparende Leuchtmittel umgestiegen wurde oder auch Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder eingebaut wurden. Heizungsanlagen oder Computertechnik wurden modernisiert, abgasarme Fahrzeuge beschafft.
Aber auch durch bewussteres Verhalten wird Strom, Wasser und Heizenergie gespart, werden Abfälle vermieden bzw. systematisch getrennt und der Verwertung zugeführt.
Bis zum Projektende vergehen noch einige Monate. Die meisten der bisher eingeleiteten Schritte lassen sich – vor allem was den ökologischen und ökonomischen Nutzen betrifft – erst dann richtig bewerten. Doch angesichts der schon zur Halbzeitbilanz sehr positiven und motivierenden Eindrücke ist Landrat Thomas Hendele vom Erfolg des Projekts fest überzeugt: "Betriebe, die ressourcenschonend wirtschaften und einen positiven Beitrag zum Klimaschutz liefern, tragen auch zur Stärkung der Region bei."
Dass die Teilnahme sich für die Betriebe rechnen wird, steht bereits fest. Den Einspar-Effekt für das einzelne Unternehmen, die Region und das Land belegen harte Zahlen: "Über 1.100 Betriebe in Nordrhein-Westfalen haben ÖKOPROFIT bereits erfolgreich durchlaufen und dadurch ihre Betriebskosten für den Energieeinsatz, die Abfallentsorgung sowie den Wasserverbrauch um insgesamt über 52 Millionen Euro pro Jahr gesenkt. Investiert haben sie dazu rund 151 Millionen Euro, das heißt, die Maßnahmen amortisieren sich im Schnitt nach knapp drei Jahren", weiß Kreis-Umweltdezernent Nils Hanheide. Auch sind nicht immer Großinvestitionen erforderlich – ein Großteil der umgesetzten Maßnahmen in den Betrieben konnte ohne oder mit nur sehr geringen Investitionen realisiert werden.
Zum Abschluss der aktuellen Projektphase im Mai/Juni 2012 werden die erfolgreichen Betriebe in einer öffentlichen Veranstaltung mit der ÖKOPROFIT-Urkunde ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für den Standort Kreis Mettmann ein echter Imagegewinn. "Deshalb möchten wir es auch nicht bei dieser einen Projektstaffel bewenden lassen, sondern planen gleich im Anschluss eine weitere", kündigt Hendele an.
Und Umweltdezernent Hanheide rät: "Interessierte Betriebe sollten sich schon jetzt bei uns melden, denn auch für die kommende Staffel ist die Zahl der Teilnehmer auf 15 Betriebe begrenzt."
Ansprechpartnerinnen sind Vera Stephan-Oltmanns vom Umweltamt des Kreises Mettmann, Tel. 02104/99-2865, Fax 02104/99-5875, E-Mail vera.stephan-oltmanns@kreis-mettmann.de und Katja Hummert von consulting – Dr. Saumweber & Partner, Tel. 0211/69577910, Fax 0211/69577909, E-Mail hummert@consulting-ac.de.

Die ÖKOPROFIT-Teinehmer im Kreis Mettmann ziehen Zwischenbilanz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die 14 zurzeit teilnehmenden Betriebe sind:
AWO Kreis Mettmann
Deutsche Post Niederlassung BRIEF Düsseldorf
Erich Jachmann Spedition, Mettmann
Ev. Krankenhaus & Altenhilfe Ratingen
FLEXO print, Hilden
Golf Club Grevenmühle, Ratingen
igefa, Mettmann
Jenoptik, Monheim am Rhein
SCHUKAT electronic, Monheim am Rhein
Sparkasse Hilden Ratingen Velbert
TML Technik, Monheim am Rhein
Waldhotel Heiligenhaus
WfB Werkstätten des Kreises Mettmann
Wir packen’s, Erkrath

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann

Mail: Presse@kreis-mettmann.de

Logo Kreis Mettmann

 

 

 

Kontakt

Icon für Telefon
02104 99-0
 
Icon für Brief
 
Icon für Adresse
 
Icon für Erreichbarkeit
 

Suche

 
 
© 2020 Copyright Kreis Mettmann